Definition Was ist Sora?

Von Nicole 2 min Lesedauer

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Sora ist die neue Generation der KI-basierten Software: Aus Texteingaben entstehen kontextbezogene Videos, Sprache wird in bewegte Bilder verwandelt. Stand Frühjahr 2024 ist Sora als Nachfolger von Dall-E noch nicht für die Allgemeinheit freigegeben.

Grundlagenwissen zum IT-Business(Bild:  © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)
Grundlagenwissen zum IT-Business
(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Open AI betont die Fähigkeit von Sora, mittels Deep-Learning Texteingaben im Kontext erfassen und visuell umsetzen zu können. Den Anwender soll die Software zusammengefasst bei visuellen Darstellungen und dem Storytelling unterstützen. Das Training zielt neben der inhaltlichen Texterfassung darauf ab, statische und bewegte Bilder der realen Welt zu verstehen. Im Ergebnis geht es darum, eine wunschgemäße Simulation der Texteingabe in Bilder zu vollziehen.

Funktionsweise und kreative Möglichkeiten

Die Befehlseingabe erfolgt über Text-Prompts. Die Software analysiert diese und wandelt die Information und Interpretation daraus in visuelle Elemente um. Dazu zählen

  • Hintergründe
  • beliebige Details
  • menschliche, tierische oder erdachte Charaktere
  • Szenarien
  • Stimmungen

Die Elemente werden schließlich derart zusammengefügt und miteinander kombiniert, dass ein Video aus bewegten Bildern entsteht. Die Videos sind von hoch auflösender Qualität und bis zu einer Minute lang. Die visualisierten Inhalte können möglichst realistisch, aber auch kreativ und fantasievoll sein.

Schwächen und Risiken

Das Video-Ergebnis hängt vor allem von den konkreten Textvorgaben ab. Empfohlen werden klare Anweisungen, die alle erforderlichen Informationen enthalten, aber dennoch so knapp wie möglich ausfallen sollten. Ein eventuelles Manko kann die Komplexität von reellen Zusammenhängen sein: Möglicherweise erfolgt zum Beispiel die Darstellung einer Person, die aus einem Glas trinkt, aus dem anschließend jedoch keine Flüssigkeit fehlt. Ebenso sind Fehlinterpretationen der Prompts möglich. Sowohl die Erfahrung im Umgang mit Sora als auch künftige Weiterentwicklungen können die Ergebnisse kontinuierlich verbessern und derartige Schwächen reduzieren.

Als Risiko wird das Missbrauchspotenzial gewertet. Die Software könnte etwa dazu genutzt werden, verbotene Inhalte zu kreieren oder Personen darzustellen und ihnen falsche Worte in den Mund zu legen. Daneben wäre die Erstellung erdachter Ereignisse möglich, die real niemals stattgefunden haben.

Verfügbarkeit und Nutzung

Sora ist auf der Onlineplattform von OpenAI integriert, ist allerdings Stand Frühjahr 2024 nur einem zugelassenen Personenkreis zugänglich. Dies dient dem ausgiebigen Test sowie der Prüfung auf etwaige Schwächen und das Missbrauchspotenzial. Der Zeitpunkt einer allgemeinen Verfügbarkeit ist noch ungewiss. Ist dies der Fall, bietet Sora eine effiziente Unterstützung für kreative Profis, kann die Darstellung von Prozessen und die Erstellung von animierten Präsentationen in Unternehmen vereinfachen, bei der Kreation von Werbespots gute Dienste leisten und Laien ohne großartige Vorkenntnisse spielerisch den Einstieg in die Videoproduktion erleichtern.

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