Definition Was ist Social Collaboration?

Autor / Redakteur: zeroshope / Ann-Marie Struck

Der Begriff Social Collaboration beschreibt die technikgestützte Zusammenarbeit. Dabei kann es sich um berufliche Kooperationen handeln, muss es jedoch nicht. Deshalb existiert eine Fülle von Synonymen. Wichtig ist: Der Prozess steht im Fokus.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Unter Social Collaboration bzw. „soziale Kollaboration“ sind im IT-Kontext Prozesse zu verstehen, bei denen Personen technikgestützt zusammenarbeiten. In der Regel nutzen sie hierfür Cloud-Lösungen und passende Endgeräte. Besonders häufig sind solche Kollaborationen beruflich anzutreffen. Deshalb ist oft synonym auch von Business, Enterprise oder Smart Collaborations die Rede. Social Collaborations können aber auch in anderen Zusammenhängen auftreten: beispielsweise zwischen Studenten, Schülern oder Privatpersonen.

Typische Anwendungsbeispiele für eine Social Collaboration

Eine soziale Kollaboration ist oft in den folgenden Fällen anzutreffen:

  • Geschäftsreisen (Kontakt zum Team halten)
  • Homeoffice
  • Notwendigkeit, einen externen Experten einzubinden
  • Austausch mit bestimmten Interessengruppen
  • Lern- und Arbeitsgruppen
  • asynchrone Bearbeitung von Dokumenten (beispielsweise das Korrekturlesen aus der Ferne)

Der Prozess steht im Mittelpunkt

Social Collaborations werden zahlreiche Vorteile zugeschrieben. Effizienteres Arbeiten, eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit oder auch Einsparungen seien beispielhaft genannt. Der letzte Punkt dreht sich darum, dass es nicht mehr Zeitverzögerungen bei der Bearbeitung von Projekten durch Fehlzeiten bestimmter Personen gibt, die beispielsweise aufgrund von Reisen oder Heimatbesuchen entstehen.

Damit sich diese Vorteile tatsächlich manifestieren, muss das Konzept allerdings richtig umgesetzt werden. Nicht die Technik steht im Mittelpunkt, sondern der Prozess. Die Social Collaboration versteht sich diesbezüglich als neuartiges Kommunikationsparadigma, das physische Präsenz für den Austausch überflüssig machen möchte.

Vereinfacht ausgedrückt: Für soziale Kollaborationen ist es nicht entscheidend, mit einer bestimmten technischen Lösung zu arbeiten, sondern diejenige zu wählen, die den Anforderungen am besten entspricht. Wer beispielsweise gemeinsam einen Text bearbeitet, muss dabei nicht notgedrungen live chatten. Die Kommentarfunktion kann genügen. Wer zusammen Entscheidungen vorbereitet, muss sich hingegen fast immer live austauschen. Im Sinne einer Social Collaboration kommen deshalb unterschiedliche Kommunikationswerkzeuge zum Einsatz.

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