Definition Was ist Recruiting?

Autor / Redakteur: zeroshope / Sarah Böttcher

Recruiting meint das Suchen und Finden von geeigneten neuen Mitarbeitern. Oftmals werden dabei neuartige Methoden wie das Social Media Recruiting eingesetzt. Aber auch klassische Formen finden nach wie vor Anwendung.

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Grundlagenwissen zum IT-Business
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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Recruiting beschreibt den Prozess der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern. Anders als früher bei der Personalbeschaffung kommen dabei aber auch moderne Methoden zum Einsatz, die online ablaufen. Sie werden insgesamt als E-Recruiting bezeichnet. Sie verlangen spezifisches Fachwissen, weshalb insbesondere mittlere und große Unternehmen dazu übergegangen sind, externe Dienstleister als Recruiter zu beauftragen.

Der prinzipielle Ablauf des Recruitings

Grundsätzlich ist zwischen internem und externem Recruiting zu unterscheiden. Im ersten Fall kommt es zu Ausschreibungen im Unternehmen oder Mitarbeiter werden gezielt durch Fortbildungen qualifiziert. Häufiger ist jedoch das externe Recruiting – also die Suche nach einer Arbeitskraft, die bislang nicht im Unternehmen war. Diese läuft prinzipiell folgendermaßen ab:

  • 1. Analyse der Anforderungen.
  • 2. Formulierung entsprechender Stellenanzeigen.
  • 3. Veröffentlichungen der Anzeigen an geeigneten Orten wie Jobbörsen, Zeitungen oder auch in den sozialen Medien.
  • 4. Screening der eingegangenen Bewerbungen beziehungsweise Vorauswahl.
  • 5. Interviews der besten Kandidaten.
  • 6. Bewertung der zu den Interviews eingeladenen Kandidaten.
  • 7. Einstellung des besten Kandidaten, der zusagt.
  • 8. Onboarding beziehungsweise Integration des neuen Mitarbeiters in den Betrieb.

Social Media Recruiting als Beispiel neuer Methoden im E-Recruiting

Als klassische Methoden der Recruiter gelten all die Maßnahmen, die offline beziehungsweise analog ablaufen. Das Social Media Recruiting (als Teil des E-Recruitings) ist ein geeignetes Beispiel für die modernen Instrumente, die für die Bewerbersuche zum Einsatz kommen. Es werden nicht nur Anzeigen gepostet. Content Marketing und Employer Marketing werden beispielsweise flankierend eingesetzt, um als Arbeitgeber interessant zu werden. Empfehlungen durch geeignete Influencer machen auf das eigene Unternehmen aufmerksam und verbessern den Ruf. Active Sourcing, also das Nutzen von öffentlichen Daten in den sozialen Medien, dient zudem für das Screening der Bewerber.

Aus den genannten Gründen sind nicht nur bekannte Karriere-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn für das Social Media Recruiting wichtig. Auch Facebook, Twitter, Instagram und weitere einschlägige Dienste sind von Bedeutung. Wie oben bereits angedeutet wurde, fehlt es aber häufig an Expertise in den Firmen, um mit den sozialen Medien und sonstigen Online-Angeboten für die Personalbeschaffung richtig umzugehen. Da das E-Recruiting jedoch effizienter ist und bessere Ergebnisse bringt, wenn es richtig umgesetzt wird, übernehmen externe Dienstleister die Aufgabe in solchen Fällen.

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