Definition Was ist elektrischer Strom?

Autor / Redakteur: Zeroshope / Andreas Bergler

Elektrischer Strom dient der Energieversorgung einer Vielzahl von Geräten, beispielsweise von Computern und Smartphones. Es handelt sich um eine gerichtete Bewegung von elektrischer Ladung. Um Strom produktiv zu nutzen, ist aber mehr erforderlich.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Der Begriff Strom beschreibt allgemein den Fluss einer physikalischen Größe in einer bestimmen Richtung. Synonym wird auch von einer gerichteten Bewegung gesprochen. Die bekanntesten Beispiele hören auf Namen wie Rhein, Elbe oder Weser. Der Strom dieser Flüsse bewegt Wasser in Richtung Meer. Beim elektrischen Strom wird elektrische Ladung gerichtet bewegt. Sie wird auf diese Weise in Geräten als Energie zur Verfügung gestellt.

So arbeitet elektrischer Strom

Damit sich elektrischer Strom nutzen lässt, sind vier Bestandteile notwendig:

  • Quelle der elektrischen Ladung
  • Elektrischer Leiter: Sie verbindet die Quelle und die mit Energie zu versorgenden Geräte und/ oder Weiterleitungskomponenten miteinander. Beispielhaft seien Stromkabel und Mehrfachsteckdosen genannt.
  • Spannungsquelle: Sie setzt die elektrische Ladung in Bewegung. Thermo-Elemente können beispielsweise in dieser Rolle fungieren.
  • Verbraucher: Hierbei handelt es sich um die Geräte, die den Strom nutzen.

Es gibt elektrische Leiter, die zugleich die freien Ladungsträger zur Verfügung stellen, also auch die Quelle der elektrischen Ladung sind. Dies ist jedoch nicht in jedem Fall so, weshalb die Bestandteile getrennt aufgelistet sind.

Die Stromstärke als entscheidender Faktor

Ob elektrischer Strom für einen Verbraucher nutzbar ist, entscheidet sich über die Stromstärke. In der Physik wird diese mit dem Buchstaben I gekennzeichnet. Sie errechnet sich durch die Division der elektrischen Spannung (U) am Leiter durch dessen Widerstand (R), also U/R. Diese Formel ist das sogenannte Ohm‘sche Gesetz. Die Einheit der Stromstärke ist Ampère (A).

Da R eine sich nach Leiter unterscheidende Konstante ist, steht und fällt die Stromstärke mit der Spannung, die in Volt ausgedrückt wird. Es kann dabei zwei Probleme geben: Erstens ist die Stärke zu schwach für den Verbraucher. Zweitens ist zu hoch.

Gängig wird deshalb eine eigentlich zu hohe Spannung zur Verfügung gestellt, die durch Widerstände in den Geräten beziehungsweise den Leitern zu einer angemessenen Stromstärke abgeschwächt wird. Es ist schließlich unmöglich, eine zu schwache Spannung zu verstärken. Aus diesem Grund sehen die Netzstecker von Smartphones und Computern beispielsweise unterschiedlich aus. Für die Handys muss die Spannung aus der Steckdose deutlicher abgeschwächt werden.

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