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Definition Was ist ein ROBO?

Autor / Redakteur: zeroshope / Heidemarie Schuster

ROBO beschreibt als Abkürzung eigentlich ein Bürokonzept, bei dem die Räume physisch getrennt von der Hauptniederlassung liegen. Da dadurch spezielle IT-Anforderungen entstehen, heißen auch Softwarelösungen so, die diesen genügen.

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Grundlagenwissen zum IT-Business
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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Die Abkürzung ROBO steht für Remote Office Branch Office. Frei übersetzt bedeuten die vier Wörter: Büro, das entfernt vom Hauptbüro ist. In der Regel sind die Räumlichkeiten kleiner als in der Zentrale. Filialen von Banken fallen beispielsweise unter diese Beschreibung. ROBOs werden in der Regel in solchen Fällen eröffnet, in denen Mitarbeiter regelmäßig in eine bestimmte Region reisen müssten. Alternativ kann die Eröffnung auch erfolgen, wenn ein Unternehmen feststellen, dass zahlreiche Kunden aus einer spezifischen Gegend kommen.

IT-Anforderungen an ein ROBO

Ein ROBO stellt folgende Anforderungen an die IT-Infrastruktur des jeweiligen Unternehmens:

  • Sichere Backups müssen erstellt werden können, idealerweise über eine zentrale Struktur
  • Einfacher Zugriff auf die Daten des ROBOs von der Zentrale muss möglich sein, da hier in der Regel die IT-Spezialisten sitzen
  • Das Netzwerk zwischen dem ROBO (den ROBOs) und der Zentrale muss speziell gesichert werden, um unberechtigte Zugriffe zu verhindern
  • Im ROBO sollten exakt die Anwendungen zum Einsatz kommen, wie auch in der Zentrale und etwaigen anderen Standorten

ROBO als Softwarelösung

Da ROBOs schon für mittelgroße Unternehmen ein Thema werden, ist der Bedarf an Softwarelösungen entsprechend groß, die den obigen Anforderungen gerecht werden. Einige Hersteller haben deshalb passende Angebote entwickelt. Beispielsweise VMware vSphere ROBO gestattet die Einrichtung virtueller Maschinen mitsamt passender Applikationen und automatischen Backups in den räumlich entfernten Büros.

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