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Definition Was ist ein Kaufmann für IT-Systemmanagement?

| Autor / Redakteur: kirstin236 / Sarah Böttcher

IT-Dienstleistungen sind sein Metier – der Kaufmann für IT-Systemmanagement verkauft Hardware, Services und Software. Kaufmännische Kenntnisse gehen mit ausgezeichneten Branchenkompetenzen eine Einheit ein. Neben Vertrieb und Marketing kann der Kaufmann für IT-Systemmanagement IT-Systeme managen und administrieren.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Die Ausbildung zum Kaufmann für IT-Systemmanagement ersetzt ab August 2020 die Ausbildung zum IT-Systemkaufmann. In die Ausbildung zum Kaufmann für IT-Systemmanagement fließen attraktive Ausbildungsinhalte ein, die teilweise auch aus dem Ausbildungsbereich des Informatikkaufmanns stammen. Das macht den Beruf interessant für viele Einsatzbereiche und Unternehmen.

Der Kaufmann für IT-Systemmanagement und sein Tätigkeitsfeld

Der Kaufmann für IT-Systemmanagement berät und betreut Kunden. Als erster Ansprechpartner für Unternehmen im Bereich IT sorgt er für die Ausstattung mit den passenden IT-Produkten und für die digitale Entwicklung.

Kaufleute für IT-Systemmanagement werden auch im Absatz tätig. Zielgruppenanalysen und Maßnahmen, mit denen die Zielgruppe über Marketing-Maßnahmen erreicht werden kann, gehören in ihren Bereich. Die Gewinnung von Neukunden, die Bindung von Bestandskunden und die Reaktivierung früherer Kunden stehen im Mittelpunkt.

Der Kaufmann für IT-Systemmanagement kümmert sich um Beschaffungsprozesse. Er wählt die passende Vertragsart bei der Beschaffung von Hard- und Software im IT-Bereich aus. Dabei kann es um einen Kauf, um Miete oder einen Leasing-Projekt gehen. Im Beschaffungsprozess sind ebenso Einsparmöglichkeiten und die Überprüfung des Wareneingangs seine Aufgabe.

Zudem plant er Netzwerkinfrastrukturen. Dabei gehören Kostenkalkulationen, die Einholung von Angeboten und die Beschaffung von Komponenten ebenfalls zu seinem Aufgabengebiet.

Hier arbeitet der Kaufmann für IT-Systemmanagement

Kaufleute für IT-Systemmanagement werden in der Regel in Unternehmen tätig, die andere Unternehmen mit ITK-Systemen ausstatten. Es geht um Hardware, Software und Services. Möglicherweise wird der Kaufmann für IT-Systemmanagement in einem speziellen Einsatzbereich wie im technischen IT-Service oder in der IT-Systembetreuung eingesetzt. Auch Marketing und Vertrieb neben der Produkt- und Programmentwicklung sind Aufgabenbereiche, die auf dieses Berufsfeld zukommen können.

Die Ausbildung zum Kaufmann für IT-Systemmanagement

Die Ausbildung zum Kaufmann für IT-Systemmanagement ist dual gestaltet und dauert drei Jahre. Sie teilt sich auf in einen Berufsschulanteil und einen Anteil im Unternehmen. Der Auszubildende soll in drei Jahren vertiefte Branchenkenntnisse für den gesamten IT-Bereich erwerben, was ihn zu einem Spezialisten in diesem Tätigkeitsfeld macht. Die gestreckte Abschlussprüfung besteht aus zwei verschiedenen unabhängigen Teilen.

Ausbildungsinhalte sind:

  • Arbeitsplatzausstattung,
  • Datenverarbeitung,
  • Umgang mit Serviceanfragen,
  • Betreuung von Softwareprojekten,
  • Absatzmarketing,
  • Wertschöpfungsprozesse steuern über Kosten- und Leistungsrechnung.

Durch den Erwerb von Kernqualifikationen, die für alle IT-Ausbildungen gelten, öffnen sich für den Kaufmann für IT-Systemmanagement viele attraktive sowie interessante Einsatzbereiche. Außerdem sind Fortbildungen und Weiterbildungen möglich, die die Karrierechancen steigern. Der Kaufmann für IT-Systemmanagement wird durchschnittlich etwa 2.600 EUR im Monat verdienen. Hier sind je nach Unternehmen, Weiterbildung und persönlicher Entwicklung weitaus höhere Gehälter möglich.

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