Definition Was ist ein Informationselektroniker?

Autor / Redakteur: Diderot / Sarah Böttcher

Im Büro sowie in Medientechnik und Unterhaltungselektronik ist das Expertenwissen des Informationselektronikers gefragt. Der große Leistungsumfang dieses Berufes gliedert sich in zwei Fachbereiche: Bürosystemtechnik und Geräte- beziehungsweise Systemtechnik.

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Grundlagenwissen zum IT-Business
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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Der Informationselektroniker ist eine im Jahr 1999 wiederbelebte Berufsbezeichnung. In ihr gingen die Professionen des Büroinformationselektronikers und die des Radio- beziehungsweise Fernsehtechnikers auf. Dementsprechend haben Auszubildende je nach Ausrichtung ihres Ausbildungsbetriebes die Wahl zwischen zwei Fachrichtungen: Informationselektroniker mit Schwerpunkt Bürosystemtechnik; und Informationselektroniker mit Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik.

Die Schnittmenge der Fachrichtungen

Beide Fachrichtungen des Informationselektronikers durchlaufen eine Ausbildung von dreieinhalb Jahren. Im ersten Jahr des Berufsschulunterrichtes sind die Lerninhalte weitgehend gleich. Denn in beiden Spezialisierungen geht es nicht allein um technisches Verständnis. Der Informationselektroniker muss ein guter Kommunikator und Verkäufer sein. Er versteht es, Kundenanforderungen zu analysieren und aus ihnen die richtigen technischen Entscheidungen abzuleiten.

Der Experte für Medien- und Unterhaltungstechnik

Der Informationselektroniker für Geräte- und Systemtechnik ist der Ansprechpartner für alle Lösungen rund um Medientechnik und Unterhaltungselektronik. Er analysiert die technischen Zielvorstellungen seiner Kunden und setzt diese um. Als Experte für alle Geräte zur Übertragung und zur Speicherung von Audio-, Video- und anderen Daten ist er beratend und verkaufend tätig.

Ebenfalls zählt es zu den Aufgaben des Informationselektronikers für Geräte- und Systemtechnik, Anlagen der Datentechnik zu installieren, sie in Betrieb zu nehmen und die Kunden in ihrer Bedienung zu schulen. Das gleiche gilt für Satellitentechnik, Telekommunikationstechnik und Breitbandkommunikationstechnik. Die Fachleute dieser Berufsrichtung analysieren Fehler in Informations- und Kommunikationssystemen und beheben diese. Sie sind für die Wartung der Geräte und Anlagen zuständig und reparieren sie.

Schlüsselqualifikation für das Smart Office

Informationselektroniker für Bürosystemtechnik sind die technischen Experten, wenn es um das reibungslose Zusammenspiel aller Bürogerätekomponenten geht. Dieser Fachzweig stellt einen der Schlüsselberufe auf dem Weg zum Smart Office dar. Informationselektroniker für Bürosystemtechnik erstellen Kunden eine Bedarfsanforderung, installieren die Bürosysteme und schulen die Mitarbeiter in deren Nutzung. Sie kümmern sich um die IT-Sicherheit, warten die Technik und führen Reparaturen aus. Auch passen sie die installierten Systeme an veränderte Bedürfnisse und neue Standards an.

Wenn es schnell gehen muss

Der Informationselektroniker für Bürosystemtechnik kennt sich nicht nur mit Soft- und Hardware aus. Er befasst sich mit Faxgeräten, Druckern, Kopiersystemen und deren PC-Integration. Ebenfalls ist er für die Installation und Funktion von Bürokommunikationsanlagen zuständig. Es gehört zum Berufsalltag des Informationselektronikers für Bürosystemtechnik, unter hohem Zeitdruck zu arbeiten, um längeren Ausfallzeiten im Arbeitsablauf entgegenzuwirken.

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