Suchen

Definition Was ist ein Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik?

Autor / Redakteur: zeroshope / Ira Zahorsky

Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik kümmern sich um Internetanschlüsse, Telefon- sowie Alarmanlagen. Sie ermöglichen es, über große Distanzen miteinander in Verbindung zu treten.

Firma zum Thema

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business
(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Wer in Deutschland Elektroniker werden möchte, kann sich für eine von drei Fachrichtungen entscheiden: Informations- und Telekommunikationstechnik, Energie- und Gebäudetechnik sowie Automatisierungstechnik. Alle Varianten verlangen eine spezifische Ausbildung. Insbesondere die erste Fachrichtung wird dabei immer wichtiger, da Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik in einer zunehmend vernetzten Welt unverzichtbare Dienstleistungen erbringen.

Aufgabengebiete

Die Ausbildung zum Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik dauert dreieinhalb Jahre. Gelegentlich wird aber auch eine Weiterbildung für die Experten anderer Fachrichtungen angeboten. Diese ist in der Regel erheblich kürzer, vermittelt dafür aber auch nur Aspekte und nicht alle Kompetenzen. Diese umfassen:

  • Planung und Installation elektronischer Kommunikations- und Sicherheitssysteme
  • Verständnis der Funktionsweise der entsprechenden Systeme und Geräte
  • Konfiguration elektronischer Baugruppen und Computer
  • Installation von Netzwerkgeräten
  • Technische Inspektionen aller Geräte
  • Reparatur einzelner Geräte
  • Wartung der Systeme (beispielsweise durch Software-Updates)
  • Kundenberatung
  • Nutzereinweisungen
  • Analyse bestehender Systeme in Hinsicht auf Schwachstellen und Zweckdienlichkeit

Diese Liste zeigt, dass die Aufgabenbereiche vielfältiger Natur sind, die Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik zu erbringen haben. Gängig sind deshalb auch Weiterbildungen und Vertiefungslehrgänge während der Berufszeit, um auf dem Stand der Technik zu bleiben. Dies war beispielsweise nötig, als DSL-Anschlüsse von Kupferdraht zu Glasfaserkabeln wechselten.

Verdienstmöglichkeiten

Das Gehalt entsprechender Elektroniker hängt stark vom Standort ab, spiegelt aber insgesamt die zentrale Rolle wider, die sie inzwischen in der Arbeitswelt spielen. Die monatlichen Bruttoeinkünfte liegen in Deutschland monatlich mindestens bei knapp unter 2.000 Euro und maximal bei rund 3.500 Euro. Sie bewegen sich damit auf Augenhöhe mit Fachinformatikern für Systemintegration oder Mechatronikern.

(ID:46798902)