Definition Was ist die Programmiersprache Java?

Von Zeroshope

Java ist eine Programmiersprache, die dem Schreiben von Programmen dient. Sie benötigt hierfür das Entwicklungswerkzeug JDK und die Laufzeitumgebung JRE. Ziel ist die Plattformunabhängigkeit. Java ist dabei nicht mit JavaScript zu verwechseln.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Java taucht als Begriff vielfach im Bereich der Softwareentwicklung auf. Leicht entsteht dadurch Verwirrung. Handelt es sich jedoch nur um diesen Namen, ist damit eine objektorientierte Programmiersprache gedacht, die nach dem entsprechenden Programmierparadigma „Objektorientierte Programmierung“ (OOP) arbeitet. Dies bedeutet: Java ermöglicht es, eine neue Software an der prinzipiellen Struktur der Wirklichkeit auszurichten, für die sie gedacht ist.

Was kompliziert klingt, ist eigentlich sehr einfach: Anwender sollen nur das sehen, was sie wirklich brauchen. Beispielsweise bei einem Navigationsgerät interessiert es Nutzer nicht, wie der Prozess der Routenermittlung abläuft. Lediglich das Ergebnis zählt. Objekte sind dabei all die Bausteine, die Informationen benötigen und/ oder verschicken. Im genannten Fall träfe dies beispielsweise auf die Standortermittlung zu.

So funktioniert Java

Java hat ein eigenes Entwicklungswerkzeug, das für das Schreiben von Programmen nötig ist. Es heißt JDK. Neben dem Namen der Programmiersprache sind die englischen Vokabeln „Development Kit“ für eben „Entwicklungswerkzeug“ enthalten. Um Programme auszuführen, ist die Laufzeitumgebung JRE notwendig. RE ist dabei die Abkürzung für die zugehörigen englischen Begriffe „Runtime Environment“.

Die Sprache arbeitet zu Beginn in einer für den Menschen verständlichen Form. Ein Compiler übersetzt diese Befehls- und Beschreibungsketten in eine Fassung, die von Maschinen verstanden werden kann. Sie heißt Bytecode. Dessen Ausführung geschieht in einer virtuellen Maschine, die Teil der JRE ist. Der große Vorteil daran ist, dass die in der kostenlosen Sprache geschriebenen Programme plattformunabhängig funktionieren. Die entsprechenden Anwendungen können also auf jedem System laufen, so es die seit 2010 von Oracle vertriebene Laufzeitumgebung nutzt.

Weitere Vorteile von Java

  • einfach im Vergleich mit z.B. C++
  • Sicherheit durch eine Reihe entsprechender Werkzeuge wie z.B. dem Class-Loader
  • Portabilität
  • Robustheit
  • Anpassungsmöglichkeiten an dynamische Umgebungen

Nachteile von Java

Die Programmiersprache hat zwei wesentliche Nachteile. Für Laien und Einsteiger besteht erstens eine Verwechselungsgefahr mit JavaScript. Es handelt sich bei dieser um eine klassenlose Programmiersprache, die beispielsweise C++ wesentlich ähnlicher als Java ist. Zweitens ist der Sprachumfang gering, worunter die programmierbaren Funktionen leiden. Die Mehrfachvererbung von Eigenschaften wird beispielsweise nicht unterstützt.

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