Definition Was ist das Amazon Elastic File System (EFS)?

Von zeroshope

Das Amazon Elastic File System (EFS) ist ein Dateisystem, das sich selbst automatisch skaliert. Es wächst und schrumpft also nach Bedarf. Dieser Umstand bietet diverse Vorzüge. Allerdings sind auch einige Schattenseiten einzuplanen.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Das Amazon Elastic File System (EFS) ist ein Angebot von Amazon Web Services (AWS). Es handelt sich um ein Dateisystem, das mit einer automatischen Skalierung arbeitet. Dies bedeutet, es wächst und schrumpft automatisch nach Bedarf, um für jeden konkreten Anwendungsbedarf wirklich nur die Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die tatsächlich benötigt werden.

Um ein Elastic File System aufzusetzen, können die Elastic Compute Cloud (EC2), das AWS Command Line Interface (CLI) und eine sonstige Schnittstelle benutzt werden. Bestehende Dateisysteme können so umgewandelt werden. Das EFS lässt sich also auf EC2-Instanzen und AWS-Containern aufsetzen. Gleiches gilt für Server, die physisch im Unternehmen beziehungsweise in der Organisation vorhanden sind. Geht es um ein vollständig neues Dateisystem, so kann dafür auch die Konsole genutzt werden, die direkt in das EFS integriert ist.

Diese Vorteile bietet Amazon EFS:

  • Die automatische Skalierung setzt sofort ein, wenn einzelne Dateien hinzugefügt oder entfernt werden.
  • Es sind keine eigenen Arbeiten für Patches und Wartungen nötig.
  • Bezahlt werden muss nur der Speicherplatz, der wirklich benötigt wird. Laut Anbieter können die Kosten auf diese Weise um bis zu 92 Prozent senken.
  • Das System ist vollständig verwaltet und hochverfügbar (99,999999999 Prozent).

Ein Elastic File System verursacht regelmäßige Kosten, da Nutzer es nicht erwerben, sondern mieten. Anwender binden sich überdies eng an AWS. Ein Ausstieg aus der Amazon-Infrastruktur ist ohne großen Aufwand kaum mehr möglich.

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