Definition Was ist Business Intelligence (BI)?

Von zeroshope

Business Intelligence beschreibt die durch die Software unterstützte Analyse von geschäftsrelevanten Daten. Die jeweiligen Tools eignen sich in der Regel zudem ebenfalls, um die Informationen für Präsentationen aufzubereiten.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Business Intelligence (BI) kam als Begriff schon 1958 auf und wurde damals von Hans Peter Luhn eingeführt. Er forderte die Etablierung von Systemen, durch die stets alle geschäftsrelevanten Daten analysiert würden. Ziel der Auswertung dieser Informationen war und ist es, die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens besser zu verstehen – oder überhaupt erst aufzudecken. Diese Aufgaben mussten zu jener Zeit zwangsläufig von Menschen erledigt werden. Erst in den 1990er Jahren plädierte die Gartner Group erfolgreich dafür, BI an Computer zu übergeben und spezielle Business Intelligence Tools für die Analyse einzusetzen.

Große Datenmengen machten neuartige Business Intelligence Tools notwendig

Die Softwarelösungen, die anfangs als BI-Werkzeuge eingesetzt wurden, waren letztlich nur einfache Informationssysteme. Lange wurden beispielsweise Daten noch in Excel-Tabellen eingetragen, um sie über diese auszuwerten. Durch die Explosion der Informationsmengen nach 2010 änderte sich dies: Themen wie der Aufbau von „Data Warehouses“ und „Knowledge Management“ wurden wichtiger. Es wuchs das Verständnis dafür, dass in den eigenen Daten viele wertvolle Informationen verborgen waren.

In der Folge kam es zu einem Paradigmenwechsel. Ging es bei Business Intelligence bis dahin vor allem um die Auswertung offensichtlicher Daten (z.B. Umsätze, Fehlzeiten der Mitarbeiter, Dauer von Auftragsbearbeitungen, etc.), rückten die bislang nie analysierten Informationsberge in den Mittelpunkt. Hier sollten die Werkzeuge nach Mustern in den Daten suchen, um ein genaueres Verständnis der Unternehmensprozesse zu gewinnen. Neuartige Business Intelligence Tools, die mit Big Data umgehen konnten, waren dafür unerlässlich.

Spezialisierte BI-Tools sind unverzichtbar

Der Prozess wachsender Datenmengen setzte sich bekanntlich fort. Und noch immer ist durch die zunehmende Vernetzung von Geräten und Verbesserungen im Bereich der Sensortechnologie kein Ende in Sicht. Business Intelligence Tools durchlaufen deshalb eine weitere Evolution. Sie werden zu Spezialisten, die mittels Künstlicher Intelligenz gezielt nach speziellen Mustern in „ihrer“ Sparte suchen. In folgenden Bereichen sind beispielsweise inzwischen spezialisierte Werkzeuge gängig:

  • Finanzströme
  • Logistikbewegungen (d.h. beispielsweise der Weg von Bauteilen in der Produktion)
  • Warenströme
  • Zulieferer-Zeiten
  • Mitarbeiter-Aktionen: Welche Informationen werden beispielsweise besonders oft von Mitarbeitern abgefragt und wo geschieht des genau? Inzwischen wurde deshalb spezielle Dashboards entwickelt, die Mitarbeitern direkten Zugriff auf die Daten geben, die sie immer benötigen.

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