Definition Was ist Business Continuity as a Service?

Von andi_dd

Business Continuity as a Service bedeutet, dass ein externer Dienstleister die Geschäftskontinuität im Krisenfall gewährleistet. Unternehmen sollen bei betrieblichen Störungen in der Lage sein, ihre Kernaktivitäten fortzusetzen.

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Grundlagenwissen zum IT-Business
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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Bei der Leistung Business Continuity as a Service sichert ein Dienstleister Geschäftsprozesse gegen erhebliche Beeinträchtigungen wie Cyberattacken ab. Das Business Continuity Management (BCM) bezieht sich hierbei auf sämtliche Prozesse, der Teilbereich IT Service Continuity Management (ITSCM) konzentriert sich auf die IT-Infrastruktur. Viele Unternehmen lagern das BCM und das ITSCM an Spezialisten aus: Das minimiert den innerbetrieblichen Aufwand. Zudem fehlt insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen die notwendige Expertise, darauf spezialisierte Dienstleister schaffen Abhilfe.

BCaaS: IT-Ausfallsicherung als zentrale Herausforderung

In Zeiten der rasch fortschreitenden Digitalisierung gewinnt der reibungslose Betrieb der IT-Infrastruktur und von Anwendungen an Relevanz. Zusätzlich müssen Unternehmen ihre sensiblen Daten schützen: Ein Datenverlust stört die Betriebsabläufe nachhaltig. Potenzielle Probleme sind unter anderem:

  • Ausfall von Servern
  • Funktionsunfähigkeit von Anwendungen
  • Erpressungssoftware
  • Datendiebstahl
  • Netzwerkausfall

Anbieter von BCaaS sorgen mit maßgeschneiderten Sicherheitskonzepten dafür, dass Mitarbeiter auch bei erheblichen technischen Störungen oder Cyberattacken ihre wichtigsten Aufgaben erfüllen können. Das minimiert die Ausfallzeiten und damit die finanziellen Verluste. Wenn die Website eines Onlineshops tagelang nicht erreichbar ist, drohen zum Beispiel riesige Umsatzeinbußen. Kann ein Großhändler nicht auf seine Kundendaten und die ERP-Software zugreifen, verliert er ebenfalls Umsätze. Sämtliche Unternehmen und weitere Institutionen wie Behörden und Universitäten sind darauf angewiesen, dass sie zumindest ihre Kernaufgaben erledigen können.

Risikoanalyse als Basis für das Sicherheitskonzept

Im ersten Schritt führt ein Dienstleister für Business Continuity as a Service eine Sicherheits- und Risikoanalyse durch. Hierbei beantwortet er diese Fragen:

  • Welche Sicherheitsgefahren bestehen?
  • Wo liegen die größten Risiken?
  • Mit welchem finanziellen Aufwand lassen sich die Risiken absichern?
  • Welche Geschäftsprozesse sind kritisch?

Auf dieser Grundlage erstellt der Spezialist für BCaaS ein Sicherheitskonzept und einen Maßnahmenplan. Die meisten Unternehmen bieten darüber hinaus konkrete IT-Leistungen an - sie realisieren zum Beispiel eine sichere Backup- und Recovery-Lösung.

Diese Aufgaben umfasst Business Continuity as a Service

Im Bereich ITCSM kommt mehreren Aspekten eine herausragende Bedeutung zu. Dazu zählen:

  • Datenschutz und Datensicherheit
  • Wiederherstellung hybrider Plattformen
  • Cyber-Recovery

Viele Anbieter für BCaaS verfolgen einen integrierten Ansatz, der sämtliche Risiken für IT-Ausfälle abdeckt. Beim Thema Datenschutz und Datensicherheit berücksichtigen sie die strikten gesetzlichen Vorgaben. Wichtig ist, dass die Anbieter ein maßgeschneidertes Sicherheitskonzept umsetzen. Die Unterschiede sind groß, das zeigt das Beispiel Homepage: Akteure im E-Commerce benötigen eine jederzeit erreichbare Website, jeder Ausfall führt zu Umsatzverlusten. Für Firmen mit Offline-Geschäftskonzept ist ein kurzer Ausfall der Homepage dagegen weniger tragisch.

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