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10 Tipps vom Service-Provider

Was in Cloud-Verträgen und -SLAs nicht fehlen darf

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Katrin Hofmann / Katrin Hofmann

Passende SLAs sollten Voraussetzung für das Absegnen dieser sein.
Passende SLAs sollten Voraussetzung für das Absegnen dieser sein.

Der international agierende Service-Provider Easynet, der mit seinen Lösungen Geschäftskunden adressiert, hat einige Ratschläge parat, die Cloud-Computing-Projekten zum Erfolg verhelfen.

Um Konflikten über zu erbringende Leistungen vorzubeugen, müssen auch bei Cloud-Services-Vorhaben SLAs (Service Level Agreements) und Verträge die Pflichten genau definieren. Provider Easynet hat die zehn wichtigen Punkte zusammengestellt, die dabei beachtet werden sollten:

  • Technische Parameter müssen genau definiert sein: nutzbare Bandbreiten, garantierte Verfügbarkeit, Wartungs- und Reaktionszeiten, Datenvolumen und Datenarten, ob nur strukturierte Daten oder auch Multimedia-Daten abgedeckt werden.
  • Kunde und Provider können sich auch auf prozessbezogene Kennzahlen einigen: zum Beispiel Reaktionszeiten für einen Online-Verkaufsvorgang.
  • Für die verwendeten Parameter muss festgelegt werden, wie sie gemessen werden: wann, wo und mit welchen Methoden.
  • Ein umfassendes und skalierbares Monitoring für laufende Prozesse sowie ein Reporting sei unverzichtbar.
  • Für Streitigkeiten ist der Gerichtsstand von größter Bedeutung: Denn die besten SLAs nützten nichts, wenn auf den Antillen geklagt werden muss.
  • Die Eigentumsverhältnisse an den Kunden-Daten müssen klar sein.
  • Auf Grund unterschiedlicher rechtlicher Regelungen sei es unerlässlich, festzulegen, wo die Daten gespeichert werden: zum Beispiel in Deutschland, in der EU oder weltweit.
  • Der Provider muss klar darlegen, was er zur Herstellung einer hohen Datensicherheit unternimmt, insbesondere bei kritischen und personenbezogenen Daten.
  • Kunden müssen prüfen können, ob die Festlegungen zur Datensicherheit eingehalten werden. Auch das müsse bereits in den SLAs geregelt werden.
  • Und zuletzt sollte auch geklärt sein, was mit den Daten nach Ende der Geschäftsbeziehung geschieht: wie für strittige Forderungen eine Schiedsstelle vereinbaren.

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