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Kommentar Florian Malecki, Storagecraft

Warum der Mittelstand mit IT-Ausfällen kämpft

| Autor / Redakteur: Florian Malecki* / Tina Billo

Für Puzzlestunden ist bei kleineren und mittelständischen Unternehmen kein Platz. Sie verfügen weder über die finanziellen noch die personellen Ressourcen, um Lösungen verschiedener Hersteller zu einem auf ihre Anforderungen zugeschnittenen Gesamtpaket zusammenzustellen. Hier gewinnen Anbieter, die auf ihre Erfordernisse abgestimmte integrierte Angebote im Gepäck führen.
Für Puzzlestunden ist bei kleineren und mittelständischen Unternehmen kein Platz. Sie verfügen weder über die finanziellen noch die personellen Ressourcen, um Lösungen verschiedener Hersteller zu einem auf ihre Anforderungen zugeschnittenen Gesamtpaket zusammenzustellen. Hier gewinnen Anbieter, die auf ihre Erfordernisse abgestimmte integrierte Angebote im Gepäck führen. (Bild: gemeinfrei - Richard Reid / Pixabay / CC0)

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Speziell für den Mittelstand konzipierte IT-Infrastruktur-Lösungen sind rar. Zwar haben viele IT-Anbieter gute Produkte für Konzerne und kleine Unternehmen im Angebot, aber nur sehr wenige konzentrieren sich auf die Entwicklung von Lösungen, die speziell auf diese Zielgruppe zugeschnitten sind.

Mittelständische Unternehmen haben in der Regel zwei Möglichkeiten: sie können versuchen, eine Lösung aus verschiedenen Teilen unterschiedlicher Anbieter zusammenzusetzen. Aber das wird oft zum Alptraum, weil sie nicht über die Mitarbeiter, Ressourcen oder das Fachwissen verfügen, um diverse Module aus verschiedenen Lösungen zu integrieren und sie alle nahtlos zusammenarbeiten zu lassen. Oder sie entscheiden sich für eine High-End-Lösung, die für große Unternehmen entwickelt wurde. Das Problem dabei ist, dass diese Produkte viel zu funktionsreich und teuer sind.

Einige IT-Anbieter versuchen deshalb, ihre Angebote auf den Mittelstand anzupassen – aber das funktioniert nur selten. Denn solche Lösungen sind schwierig zu implementieren und zu verwalten, weil sie große Budgets und voll ausgestattete IT-Teams erfordern – Voraussetzungen, die mittelständische Unternehmen vielfach nicht haben.

Lösungsansätze für KMUs

Zwischen diesen beiden Ansätzen gibt es eine Lücke, vor allem, wenn es um Business Continuity geht. In der Regel haben mittelständische Unternehmen Anwendungen implementiert, die für den Betrieb ihres Unternehmens entscheidend sind. Aber was passiert, wenn diese Anwendungen ausfallen?

Im Gegensatz zu den meisten Unternehmen verfügen KMUs nicht über redundante Rechenzentren, auf die sie sich im Notfall verlassen können. Laut der Aberdeen Group betragen die Kosten für Ausfallzeiten heute durchschnittlich 260.000 US-Dollar pro Stunde – Ausgaben, die für ein mittelständisches Unternehmen untragbar sind. Aber es gibt dennoch Lösungsansätze. Hier sind drei Möglichkeiten, die mittelständischen Unternehmen helfen, dieses Problem zu lösen.

Einsatz konvergenter Lösungen

Eine konvergente Scale-Out-Lösung mit integrierter Datensicherung gehört bei Großunternehmen seit geraumer Zeit zum Standard, nicht aber im Mittelstand. Einige Anbieter beginnen jedoch, Lösungen speziell für den Mittelstand zu entwickeln. Diese bieten nicht nur Datenschutz und Disaster Recovery, sondern auch konvergierten Primär- und Sekundärspeicher. Das ist von entscheidender Bedeutung, da durch eine integrierte Datensicherung die Notwendigkeit von Backup- und Replikations-Software und -Hardware von Drittanbietern entfällt.

Dieser Ansatz des Unified Data Management reduziert den Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften und ermöglicht es mittelständischen Unternehmen, ihre IT-Architektur einfach und kostengünstig zu verwalten. Schließlich wollen diese Unternehmen weniger Zeit mit dem Management ihrer Backup- und Speicherinfrastruktur verbringen und mehr Zeit für Aufgaben haben, die einen konkreten Geschäftsnutzen bringen, wie zum Beispiel für die Bereitstellung neuer Anwendungen.

Zielgerichtet investieren

Zukunftssicherung bedeutet nicht, Technologien ständig zu ersetzen. Sondern vielmehr Investitionen zu tätigen, die es Unternehmen ermöglichen, ihre IT-Ressourcen kontinuierlich zu maximieren. Dies ist insbesondere für ressourcenbeschränkte mittelständische Unternehmen entscheidend.

Eine zukunftssichere Datenmanagement-Infrastruktur ist heute mehr denn je gefragt, denn der Mittelstand "erstickt" bereits heute an der zu verwaltenden Datenmenge und dieses Problem wird sich zukünftig noch verschärfen. Denn mit dem Wachstum eines Unternehmens steigen auch die Speicheranforderungen.Hier sind Lösungen gefragt, die Flexibilität bietet und deren Speicherkapazität sich schnell und kostengünstig erweitern lässt – ohne Konfiguration und ohne Ausfallzeiten.

Zuverlässiges Datenschutzsystem

Mittelständische Unternehmen müssen Vorsorge treffen, um Ausfallzeiten im Falle eines Hardwareausfalls oder einer Software-Fehlfunktion zu minimieren. Daher sollten sie auf ein Datenschutzsystem setzen, das selbst unter anspruchsvollsten Umständen einfach zu implementieren sowie zu verwalten ist und das zuverlässig funktioniert.

Auch ein für den Mittelstand konzipiertes System sollte eine orchestrierte Wiederherstellung mit einem einzigen Klick ermöglichen. Dadurch lässt sich sicherstellen, dass sich die gesamte Infrastruktur nach einem Systemausfall innerhalb von Minuten wiederherstellen lässt.

Der Autor: Florian Malecki ist International Product Marketing Director bei Storagecraft.
Der Autor: Florian Malecki ist International Product Marketing Director bei Storagecraft. (Bild: Storagecraft)

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