Finanzinvestor kauft Softwareunternehmen Warburg Pincus will PSI Software für rund 700 Millionen Euro übernehmen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Berliner PSI Software soll an den Finanzinvestor Warburg Pincus verkauft werden. Die Beteiligungsgesellschaft biete für das mit rund 2.350 Mitarbeitern auf die Energiebranche spezialisierte Softwareunternehmen 45 Euro je Aktie, teilte PSI am Montag in Berlin mit.

Der Finanzinvestor Warburg Pincus will sich die Mehrheit an PSI Software sichern.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Der Finanzinvestor Warburg Pincus will sich die Mehrheit an PSI Software sichern.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Das Übernahmeangebot von Warburg Pincus für PSI Software entspricht einem Börsenwert von gut 700 Millionen Euro. Vorstand und Aufsichtsrat unterstützten die Übernahmeofferte. Die Übernahme soll im ersten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden.

Größter Aktionär von PSI ist der Verleger und Investor Norman Rentrop, gefolgt vom Energieversorger Eon, der seine Beteiligung von knapp 17,8 Prozent aber behalten will. Warburg Pincus habe sich bereits von Ankeraktionären einen Anteil von insgesamt 28,5 Prozent am Grundkapital des Unternehmens gesichert, teilten die Berliner weiter mit. Der Finanzinvestor will mindestens 50 Prozent und eine Aktie erwerben. Der Kaufpreis liege 84 Prozent über dem PSI-Aktienkurs, bevor über die Übernahme spekuliert worden sei, hieß es weiter. Am Freitag schloss die PSI-Aktie bei 33,20 Euro.

Im vergangenen Jahr machte PSI Software einen Umsatz von rund 261 Millionen Euro. Ein Cyberangriff hatte das Unternehmen in die roten Zahlen gedrückt: Vor Zinsen und Steuern (Ebit) betrug der Verlust 15,2 Millionen Euro und unter dem Strich knapp 21 Millionen Euro.

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