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Prognose zum Smart-Home-Markt

Wachstumschance Smart Home

| Autor: Heidemarie Schuster

Das vernetzte Heim wird weltweit immer beliebter und findet langsam Anklang.
Das vernetzte Heim wird weltweit immer beliebter und findet langsam Anklang. (Bild: Pixabay.com)

Langsam aber sich machen sich Smart-Home-Technologien in den Haushalten breit. Die Berater von Arthur D. Little sehen darin einen zukünftigen Wachstumsmarkt.

Futuristische Musterhäuser mit selbsteinkaufenden Kühlschränken und ferngesteuerten Heizungen kommen bei Verbrauchern weltweit gut an. Arthur D. Little hat sich im Viewpoint „Smart Home: Bridging the Islands“ daher mit dem Zukunftspotenzial von Smart-Home-Visionen beschäftigt. Noch stecken allerdings viele der Technologien in den Kinderschuhen. Bemängelt wird, dass bisherige Entwicklungen eher technikgetrieben seien und ein echter Mehrwert für den Kunden häufig fehle.

Dennoch prognostizieren die Berater von Arthur D. Little innerhalb der nächsten fünf Jahre ein rasantes Umsatzwachstum für den Smart-Home-Markt in der Region EU 28+2 (Schweiz und Norwegen). Von zwei Milliarden US-Dollar (Stand 2015) soll der Umsatz auf rund zehn Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 steigen. Die umsatzstärksten Bereiche für Smart-Home-Technologien seien derzeit Energie und Heizung (35,4 Prozent), Sicherheit und Einlasskontrollen (27,3 Prozent) sowie Licht- und Fensterkontrollen (23,4 Prozent).

Randerscheinungen

Andere Segmente wie etwa der Bereich Entertainment oder vernetzte Haushaltsgeräte sind derzeit noch Randerscheinungen, auch wenn Neuentwicklungen hier häufig besondere mediale Beachtung finden.

Die Berater von Arthur D. Little sehen im wachsenden Markt für smarte Lösungen eine große Chance für Telekommunikationsunternehmen. Das Ökosystem rund um die neuen Technologien sei derzeit noch im Aufbau und daher sehr dynamisch. Für Telekommunikationsanbieter sehen sie die Chance als Lösungs- und Serviceanbieter, eine entscheidende Rolle in der Smart-Home-Industrie zu spielen. Allerdings raten die Analysten davon ab, selbst als Hardware-Lieferanten aufzutreten. Stattdessen gelte es, neue Kompetenzen zu aggregieren und Partnerschaften zu schließen, um sich frühzeitig aussichtsreich zu positionieren.

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