Trends 2021 Wachstum im Remote-Bereich

Autor / Redakteur: Rick Ribas / Heidemarie Schuster

Die IT war dieses Jahr enorm gefordert und hat die vielen Veränderungen rund um Covid-19 ermöglicht. Und klar ist: Auch für den Channel ist dieses Jahr anders verlaufen als erwartet. Was die Branche 2021 erwartet, hat LogMeIn zusammengefasst.

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Da Homeoffice in vielen Unternehmen zum Standard geworden ist, ist die ITK-Branche bisher glimpflich durch die Coronakrise gekommen.
Da Homeoffice in vielen Unternehmen zum Standard geworden ist, ist die ITK-Branche bisher glimpflich durch die Coronakrise gekommen.
(Bild: karpenko_ilia - stock.adobe.com)

Das Jahr 2020 war von dem Corona-Virus geprägt und hat die Welt durcheinandergewirbelt. Um das Virus einzudämmen sind viele Arbeitnehmer ins Homeoffice abgewandert und hat der Digitalisierung einen Schub verpasst. Aber was hat der ITK-Channel aus Sicht von LogMeIn von 2021 zu erwarten?

1. Mehr Wachstum in Sicht

Die globale Pandemie hatte in diesem Jahr negative Folgen für viele Unternehmen. Der Channel profitierte zum Teil indirekt, da Unternehmen weltweit schnell die Art und Weise verändern mussten, wie sie ihre Geschäfte abwickelten. Dabei brauchten viele weitaus mehr Unterstützung von Vertriebspartnern als erwartet.

Da die Pandemie uns auch im Jahr 2021 weiter begleiten wird, nimmt auch die Dynamik im Vertriebskanal weiter zu. Denn viele Unternehmen beziehen ihre Dienstleistungen über Systemhäuser, um ihre Betriebsabläufe weiter zu verbessern, ihre Effizienz zu steigern und weitere integrierte Lösungen einzuführen. Für das kommende Jahr ist ein weitaus stärkerer Fokus auf Master-Agenten, Distributoren und Managed Service Provider (MSPs) zu erwarten.

2. KMUs sind auf flexible Technologien und Channel-Partner angewiesen

Die aktuellen Umstände haben die Digitale Transformation extrem beschleunigt. Unternehmen sind auf die richtigen Produkte und Lösungen angewiesen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Insbesondere für kleinere Unternehmen, die über kein internes IT-Team verfügen, ist das eine große Herausforderung. Deshalb ist es für sie 2021 besonders wichtig mit den richtigen Distributoren und MSPs zusammenzuarbeiten. So können sie sicherstellen, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen und von Partnern betreut werden, die Erfahrung und Verständnis dafür haben, was Unternehmen in dieser Zeit benötigen.

3. Ein breites Portfolio macht MSPs zum beliebten Sparringspartner

Da viele Branchen während der Pandemie ins Homeoffice gewechselt sind, gab es bei den MSPs einen Anstieg des Geschäftsvolumens. Umso mehr Produkte und Dienstleistungen sie in diesem Bereich anbieten, desto wertvoller werden sie für die Kunden. Der Trend zu einem breiten Produktportfolio wird sich deshalb in den nächsten Jahren weiter fortsetzen. Wichtig ist dabei, dass diese Produkte gut integriert und leicht einsetzbar sind sowie entscheidende Vorteile für die Digitale Transformation bieten. MSPs werden dadurch eher zu einer Erweiterung des Firmenteams werden, anstatt nur als Zwischenhändler zu gelten.

Rick Ribas
VP Global Channels bei LogMeIn

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