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Upgrade für das Solution Center von Scansource

VoIP- und Netzwerk-Lösungen auf Herz und Nieren testen

15.06.2011 | Redakteur: Regina Böckle

Marianne Nickenig ist Managing Director bei Scancource Communications Europe.
Marianne Nickenig ist Managing Director bei Scancource Communications Europe.

Lösungen, die am grünen Tisch entwickelt wurden und nur auf dem Papier reibungslos funktionieren, überzeugen Endkunden nicht immer – Test-Installationen schon eher. Deshalb hat Netzwerk-Distributor Scansource jetzt sein Demo-Center für die Partner aufgerüstet.

Leistet die neue Netzwerk-Architektur tatsächlich, was der Dienstleister verspricht? Wird die geplante VoIP-Anlage wirklich reibungslos in der bestehenden Infrastruktur funktionieren? Fragen wie diese können Fachhändler bei skeptischen Kunden am besten anhand einer Demo-Installation ausräumen. Denn kaum ein Argument überzeugt stärker, als im Echteinsatz zu zeigen, dass es geht. Bereits 2007 hat deshalb der Kölner Netzwerk- und VoIP-Distributor Scansource (ehemals Algol Europe) in den Aufbau eines Solution Centers investiert und diesem jetzt ein umfassendes technologisches Upgrade verpasst.

Netzwerk, Video und Voice over IP kombinieren

Gemeinsam mit ihren Endkunden können Fachhändler und Systemhäuser die hier installierte Infrastruktur nutzen, um Lösungen zu entwickeln und diese bis zum erfolgreichen Proof-of-Concept auf Herz und Nieren zu prüfen. So lässt sich beispielsweise anhand konkreter Einsatzszenarien testen, wie Avaya-Produkte mit Extreme Networks-Systemen zu einer Voice-over-IP-Lösung verschmelzen.

Alle Racks sind nun nach dem Prinzip „Hot Aisle Containment System“ von APC by Schneider Electric installiert. Dabei werden zwei Rack-Reihen Rücken an Rücken angeordnet. Die aufgeheizte Abluft der Server wird im Warmgang (hot aisle) gesammelt, der mit Deckenplatten abgeschlossen ist. Die Abluft ist somit physikalisch eingeschlossen und kann sich nicht mit der Umgebungsluft im Rechenzentrum vermischen.

Ebenso wird jetzt eine Kaltwassereinheit für die Kaltwassererzeugung mit indirekter freier Kühlung genutzt. Solange die äußeren Temperaturen unter zwölf Grad liegen, bleibt der Kompressor ausgeschaltet und das Wasser wird nur mithilfe externer Luft gekühlt. Dadurch lassen sich im Laufe eines Jahres Energie-Einsparungen von zirka 70 Prozent erzielen, schätzt Scansource.

Doch nicht nur die Infrastruktur des Zentrums wurde aufgerüstet: Inzwischen sind auch hochauflösende Videokameras von Pelco/Schneider Electric in das Demo-Center integriert.

„Es wird von allen führenden Distributoren im Markt erwartet, dass sie den Resellern einen Bereich für Tests und Demonstrationen von Rechenzentrumslösungen anbieten“, sagt Marianne Nickenig, Managing Director bei Scancource Communications Europe. „Reseller können alle im Solution Center eingesetzten Produkte für den Abschluss von Geschäften nutzen und über uns beziehen. Unsere Pre- und Post-Sales-Support-Teams sind ihnen bei der Planung und Installation ihrer Projekte beim Endkunden behilflich.“

Für die Zukunft sind noch weitere Upgrades des Solution Centers geplant, beispielsweise sollen in den kommenden Monaten modulare Stromschienen von Canalis/Schneider Electric und eine komplette Minimax-Feuerlöschanlage installiert werden.

 

Das Solution Center von Scansource

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