Re-Zentralisierung hilft dabei, ausufernde IT-Strukturen zu entrümpeln Visionapp: Der Weg zum erfolgreichen Bring-Your-Own-Device-Ansatz

Redakteur: Katrin Hofmann

„Bring Your Own Device“: Dieses Konzept, mit dem sich immer mehr CIOs konfrontiert sehen, sorgt bei Kritikern und Befürwortern für rege Diskussionen. Rainer Zeitler von Visionapp erläutert, welchen Ansatz Unternehmen wählen könnten, um gewinnbringende BYOD-Projekte aufzusetzen. Die Cloud spielt hierbei eine zentrale Rolle.

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Rainer Zeitler, Head of Strategy Consulting, Visionapp AG
Rainer Zeitler, Head of Strategy Consulting, Visionapp AG

Die IT-Abteilungen stehen vor einem neuen Konzept, über das sich trefflich streiten lässt: „Bring Your Own Device“ (BYOD). Die Mitarbeiter sollen oder wollen statt der firmeneigenen IT-Geräte ihre privaten Systeme in den Unternehmen verwenden dürfen. Hier geht es in erster Linie um Notebooks und Smartphones, aber auch Tablet-PCs finden zusehends ihre Daseinsberechtigung. Als würde bei BMW jeder am Band mit dem Schlagschrauber seiner Wahl arbeiten. Kaum vorstellbar.

Argumente der Befürworter

Doch, in der IT ist so etwas möglich, sagen die BYOD-Befürworter. Es bringe eine ganze Reihe Vorteile: Warum sich im Büro mit einem überholten Desktop herumärgern, wenn die Mitarbeiter zu Hause meistens weit modernere Notebooks im Einsatz haben. Das Arbeitsgerät selbst wählen zu können, macht Arbeitgeber vor allem für junge und neue Mitarbeiter attraktiver. Wer seinen eigenen Computer nutzt, beschwert sich nicht nur weniger. Es gibt auch weniger Anrufe beim IT-Support, während gleichzeitig die Mitarbeiter zufriedener sind und produktiver arbeiten. Zudem sparen sich Unternehmen Investitionen in einen moderneren Computer- und Smartphone-Bestand: Geringere Kosten winken dank möglicher Kostenteilungsmodelle zwischen Unternehmen und Mitarbeiter.

Einwände der Kritiker

Bloß nicht, stöhnen hingegen die BYOD-Kritiker. Das ist die Büchse der Pandora, aus der nach der griechischen Mythologie alles Unheil über die Welt kam. Diesmal in Form des Unheils aus der privaten IT-Welt: nicht nur Spam und Viren, sondern auch verschwindende Grenzen zwischen privater und beruflicher IT-Nutzung, ihren Regeln und Bedingungen. Nicht zuletzt das Gegenteil der in den vergangenen Jahren angestrebten Standardisierung, nämlich ein undurchschaubares Gemenge unterschiedlicher Hardware mit einer nicht weniger bunten Software-Vielfalt. BYOD räumt den Anwendern mehr Rechte bei der Auswahl ihrer IT-Umgebung ein und funktioniert nur, wenn alle Daten zentral vorgehalten werden. Nicht anders ist es mit einem erheblichen Teil der Anwendungen.

Mehr über die Chancen aus Sicht von Visionapp und den möglichen Weg hin zum erfolgreichen BYOD-Ansatz erfahren Sie auf Seite zwei.

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