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Plattformunabhängigkeit und eine umfassende Unterstützung von virtuellen Umgebungen Vision Solutions aktualisiert Double-Take

Redakteur: Nico Litzel

Vision Solutions hat Double-Take aktualisiert, eine Software zur Absicherung von Daten und Anwendungen in physischen, virtuellen und Cloud-Umgebungen. Version 6.0 unterstützt neben einer Echtzeit-Replizierung zur Absicherung physischer durch virtuelle Systeme jetzt auch VSS-Snapshots für ein Point-in-Time Recovery.

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Double-Take 6.0 biete eine Reihe von neuen Funktionen, darunter eine neu gestaltete Management-Konsole.
Double-Take 6.0 biete eine Reihe von neuen Funktionen, darunter eine neu gestaltete Management-Konsole.

Double-Take 6.0 weist nach Angaben von Vision Solutions sechs Kernattribute auf, die neue Maßstäbe bei Performance und Wirtschaftlichkeit setzen sollen. So automatisiert die jüngste Double-Take-Version die erstmalige Einrichtung und ermöglicht Administratoren eine „Set-and-forget“-Installation. Neu ist zudem eine vorkonfigurierte Universal Recovery Appliance, die eine Vielzahl von Optionen in virtuellen Umgebungen bietet.

Daneben bietet die integrierte Echtzeit-Replizierung eine anhaltende Verfügbarkeit der Systeme und verhindert Datenverluste nahezu vollständig. Die Replizierungstechnik von Double-Take 6.0 ermöglicht zudem die Migration kompletter Systeme ohne Downtime, während Anwender mit ihnen arbeiten.

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Weitere Stärken der Software sind ihre Plattformunabhängigkeit und das einfache Management, betont Vision Solutions. Version 6.0 arbeitet unabhängig von der eingesetzten Hardware und den Speichersystemen und unterstützt heterogene Hardware- und Software-Umgebungen. Eine einheitliche Konsole ermöglicht schließlich die Verwaltung der kompletten Hochverfügbarkeits-Infrastruktur.

VSS-Snapshots und Universal Recovery Appliance

Double-Take 6.0 weist im Vergleich zu früheren Versionen eine Reihe von neuen Funktionen auf. So unterstützt das jüngste Release nun neben einer Echtzeit-Replizierung auch VSS-Snapshots (Volume Shadow Copy Service). Dadurch bietet die Software sogenannte Point-in-Time-Recoveries, die gesicherten Systeme lassen sich also auf einen bestimmten Zustand in der Vergangenheit zurücksetzen.

Neu hinzugekommen ist zudem die eingangs erwähnte Universal Recovery Appliance, die über Templates verfügt und so die Installation und Konfiguration der Umgebung automatisiert. Das Auto-Provisioning der virtuellen Umgebung spare Zeit und somit Geld und reduziere darüber hinaus die Fehlerwahrscheinlichkeit, verspricht Vision-Solutions.

Failover und Failback per Mausklick

Double-Take 6.0 unterstützt in Hyper-V-Umgebungen jetzt auch Clustered Shared Volumes (CSV), einschließlich Failover und Failback per Mausklick. Dadurch lassen sich virtuelle Maschinen bei Bedarf einfach von einem Host auf einen anderen verschieben.

Auch die Verwaltung hat Vision Solutions überarbeitet. Die einheitliche Management-Konsole stellt nun anwendungsspezifische Workflows für Kernanwendungen wie Microsoft Exchange und SQLServer sowie für Virtualisierungsplattformen wie VMware und Hyper-V zur Verfügung. Dank der neu hinzugekommenen Unterstützung von PowerShell, der Task-basierenden Skriptsprache von Microsoft, lassen sich die Aufgaben Herstellerangaben zufolge nun noch einfacher verwalten und automatisieren.

Double-Take 6.0 ist ab sofort verfügbar. Die Einstiegspreise für Double-Take Availability 6.0 liegen bei 995 Euro für virtuelle Maschinen und 1.795 Euro für physische Server. Kunden mit bestehendem Wartungsvertrag können im Rahmen dieses Vertrages ohne Zusatzkosten ihre Software aktualisieren.

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