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Good-Morning-Editorial vom 04.08.2017 Virtuelle Umgebung für die „Todes-KI“

| Autor: Dr. Stefan Riedl

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Künstliche Intelligenz gedeiht in Ego-Shooter-Umgebungen.
Künstliche Intelligenz gedeiht in Ego-Shooter-Umgebungen.
(Bild: ©tiero - stock.adobe.com)

Science-Fiction-Autoren warnen schon lange vor aus dem Ruder laufenden, künstlichen Intelligenzen: HAL9000 (2001: Odysee im Weltraum), Skynet (Terminator) oder Ultron (Avengers) sind drei der bekannteren Beispiele.

Microsoft hatte sein PR-Debakel bereits Anfang 2016, als die twitternde KI-Chatbot-Persönlichkeit „Tay“ Aussagen twitterte wie „Hitler was right“ und letztendlich abgeschaltet wurde. Darüber kann man entweder schmunzeln oder sich aufregen, aber es zeigt, dass solche KI-Projekte durchaus die vorhergesehenen Bahnen verlassen können. Vielleicht ist damit der erste Schritt hin zu KI-Bösewichten wie jenen aus der Science-Fiction-Literatur bereits getan.

Zu begrüßen ist, dass zwei Forscher-Teams – eines aus dem Google- und eines aus dem universitären Umfeld – gerade unabhängig voneinander ihre Künstlichen Intelligenzen in virtuellen Umgebungen, die auf Ego-Shootern basieren, trainieren. Dabei geht es beispielsweise darum, Sprachverständnis in Hinblick auf Objekte und Eigenschaften zu schärfen. Wenn hier etwas schiefgeht (Gedankenspiel: „Tay“ in „Wolfenstein II“), findet es nur virtuell statt. Wie stehen Sie zum Thema KI-Gefahren?

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Dr. Stefan Riedl

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Leitender Redakteur