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Application-Delivery-Controller im Fokus

Virtuelle Load Balancer auf SDN- und NFV-Basis

| Autor / Redakteur: Detlef Lilje / Andreas Donner

Das Deltion College im niederländischen Zwolle ist seit je her Vorreiter in Sachen Technologie-Einsatz – so auch bei SDN und NFV.
Das Deltion College im niederländischen Zwolle ist seit je her Vorreiter in Sachen Technologie-Einsatz – so auch bei SDN und NFV. (Bild: deltion.nl)

Anwenderbeispiel: SDN am Deltion College

Das Deltion College ist ein regionales Bildungszentrum im holländischen Zwolle mit derzeit rund 1.200 Lehrkräften und etwa 18.000 Schülern bzw. Kursteilnehmern. Das College sah sich stets als „Early Adopter“ aussichtsreicher neuer Technologien. Deswegen prüfte es auch frühzeitig, ob und wie softwaredefinierte Netzwerke (SDN) einen Mehrwert liefern könnten.

Nach positiver Evaluation hat Deltion Anfang 2015 die erste europäische SDN-basierte Netzwerk-Umgebung implementiert, um die Hochverfügbarkeit seiner Bildungsprogramme sicherzustellen. Bestehend aus HPs OpenFlow-basiertem VAN-Controller (Virtual Application Networks) und KEMP Technologies adaptiver Load-Balancing-Lösung für SDN stellt sie Dienste von Microsoft SharePoint, Lync und Exchange bereit. Die Idee war es, die Steuerung der physischen Infrastruktur von der Anwendungsebene zu trennen und auf diese zu verlagern. So ließ sich eine herstellerneutrale, einfach zu verwaltende Infrastruktur etablieren, die schnellere Reaktionen auf sich ändernde Anforderungen ermöglicht.

Deltion erkannte, dass auch Load Balancing eine wichtige Rolle für die Effizienz und Leistungsstärke des SDN spielen würde, um eine dynamische Applikationsbereitstellung sowie Servicequalität zu gewährleisten. Das College setzte bereits zwei LoadMaster 2600 von KEMP Technologies ein und ergänzte diese um zwei weitere KEMP 5400 Appliances, die mit dem HP VAN Controller interagieren. Ziel war es, den Traffic an etwa 250 virtualisierte Server auf Microsoft Hyper-V zu leiten.

In der neuen Umgebung nutzt KEMP dynamisch Layer 2-Informationen, wie über den SDN-Controller extrahierte Daten zur Netzwerk- und Serverauslastung, um die Lastverteilungsregeln auf Layer 4- und Layer 7-Ebene zu verbessern. So können intelligentere Entscheidungen getroffen werden. Darüber hinaus profitieren davon die Anwendungsbereitstellung, Anwendererfahrung sowie die Service-Levels.

Eine der Schlüsselfunktionen des Deltion-SDN besteht darin, die Netzwerkbandbreite und Server dynamisch zu konfigurieren. Des Weiteren lassen sich Aktivitäten wie Anwendungs-Upgrades und Backups automatisieren. Außerdem bietet die Umgebung besseren Schutz vor potentiellen Hacker- bzw. Denial-of-Service-Attacken (DoS) aus dem Cyberspace.

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