Über Herausforderungen, Chancen, Lösungen und den „Bring your own Device“-Ansatz

Virtualisierte Arbeitsplätze überwinden Hindernisse

29.06.2011 | Redakteur: Katrin Hofmann

Das klassische Büro wird schon heute immer häufiger teilweise in die Wolke verlagert.
Das klassische Büro wird schon heute immer häufiger teilweise in die Wolke verlagert.

Immer weniger Büro-Arbeitsplätze – stattdessen Angestellte, die von überall Zugriff auf ihre Arbeitsumgebung haben. Die Arbeitswelt wird flexibler. Systemhäuser können mit zahlreichen Argumenten zu mehr Mobilität verführen, sollten aber auch den Hürden Rechnung tragen.

Die Markt-Auguren bescheinigen Mobility-Lösungs-Anbietern eine rosige Zukunft. In einer europaweiten Umfrage von Vanson Bourne im Auftrag des IT-Performance-Spezialisten Riverbed sagten 52 Prozent der CIOs, dass im vergangenen Jahr mehr Angestellte mobil geworden sind. IDC schätzt, dass sich der Anteil mobiler Mitarbeiter in Europa bis 2013 um bis zu fünf Prozent erhöhen wird.

Mögliche Kostentreiber

Doch die Vorteile von mehr Mobilität kann der Endkunde nur ausschöpfen, wenn bei der Projektumsetzung den Herausforderungen Rechnung getragen wird. Denn einer steigenden Arbeitsmoral und höheren Produktivität, von der je 60 Prozent der von Vanson Bourne Befragten berichteten, stehen Kosten gegenüber. So erlebten 46 Prozent, dass die Support-Ausgaben für die mobilen Angestellten in den vergangenen zwölf Monaten in die Höhe geschnellt sind. Ein Hindernis ist demnach die Performance.

„Damit es keinen Produktivitäts-Verlust bei Remote-Mitarbeitern gibt, müssen diese sich genauso auf ihr Equipment verlassen können wie ihre Kollegen im Büro,“ rät Mark Lewis von Riverbed. Die Anforderungen an die Infrastruktur durch benötigte Endgeräte, Virtualisierung, Cloud Computing, Standardisierung, neue Sicherheitsmechanismen oder Remote Access Services sind ebenfalls zu berücksichtigen.

Spar-Potenzial

Ein Argument für flexibles Arbeitsplatz-Management liefert das Institut Unwired, das sich als Experte für die Zukunft der Arbeit versteht. Praktisch ließe sich künftig mancher Schreibtisch einsparen, zumal die Auslastung von Büros durchschnittlich nur 45 Prozent betrage.

Der immer wieder popularisierte „Bring your own Device“ (BYOD)-Ansatz kann ebenfalls Kosten senken und Zufriedenheit erhöhen helfen. „Das private Umfeld wird zunehmend von Technik beeinflusst, die Anwender auch beruflich nutzen wollen“, ist Thomas Krampe, Manager Enterprise Services beim Cloud-Anbieter Visionapp, überzeugt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung ist hier, dass Security und Compliance ebenso beachtet werden wie steuerliche Aspekte bei möglichen Zuschüssen für Geräte, Haftungsfragen oder auch menschliche Faktoren: Denn nicht jeder Angestellte wird dem Modell gegenüber aufgeschlossen sein.

 

Lösungen für mobiles Arbeiten von Riverbed und Visionapp

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