VR-Rechner im Rucksack-Format Virtual Reality ohne Fußangeln

Autor Klaus Länger

Einen Mobilrechner der besonderen Art zeigt MSI auf der Computex 2016 in Taipeh. Er wird wie ein Rucksack auf den Rücken geschnallt. Ähnliche Konzepte gibt es von HP und Zotac.

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MSI zeigt auf der Computex einen VR-Rechner im Rucksack-Formfaktor.
MSI zeigt auf der Computex einen VR-Rechner im Rucksack-Formfaktor.
(Bild: MSI)

Nutzt man VR-Brillen wie die Oculus Rift oder die HTC Vive mit PCs oder Notebooks, dann engen die Kabel zur Brille die Bewegungsfreiheit des Anwenders ein. Im schlimmsten Fall kann er sich im Kabel zur Grafikkarte verheddern und stürzen.

Wireless-HDMI-Lösungen mit genügend hoher Datenrate sind sehr teuer. Die Lösung für dieses Problem sollen leistungsstarke Rechner bringen, die man wie einen Rucksack auf dem Rücken trägt.

Einer der ersten dieser VR-PCs ohne Kabelgewirr kommt von MSI. Der kompakte Prototyp ist mit einem Core i7 und einer Nvidia-Geforce-GTX-980-Karte ausgestattet. Neben dem HDMI-Anschluss für die Brille sind noch vier USB-3.0-Buchsen vorhanden. Wie die Stromversorgung funktioniert, verrät MSI noch nicht. Neben MSI arbeiten mit HP und mit Zotac noch zwei weitere Firmen an Rucksack-PCs.

Mobile VR-Workstation

Neben dem Rucksack zeigt MSI mit der WT72 6QN eine mobile Workstation die ebenfalls als VR-Ready klassifiziert wird. Das Notebook ist mit Intel-Core-i7- oder Xeon-Prozessor bestückt, fasst bis zu 64 GB RAM und nutzt eine Nvidia Quadro M5500 als professionelle Grafikkarte. Für die Arbeit ohne VR-Brille steht ein 17,3-Zoll-Display mit 4K-Auflösung bereit.

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