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AMD Ryzen Threadripper

Viele Kerne für noch mehr Fäden

| Autor: Klaus Länger

Ryzen Threadripper ist der stärkste Desktop-Prozessor von AMD. Er kommt im August auf den Markt.
Ryzen Threadripper ist der stärkste Desktop-Prozessor von AMD. Er kommt im August auf den Markt. (Bild: AMD)

Mit 16 oder mit zwölf Kernen wartet der laut AMD derzeit schnellste Desktop-Prozessor auf. Ryzen Threadripper kommt Anfang August auf den Markt, benötigt aber ein Mainboad mit AMD-X339-Chipsatz.

Nach den Ryzen-Prozessoren mit maximal acht Cores für Sockel AM4 und dem 32-Core-Server-Prozessor Epyc bringt AMD nun für High-End-Desktop-PCs den Ryzen Threadripper. Die CPU-Schmiede aus Sunnyvale, Kalifornien stellt zunächst zwei Ryzen-Threadripper-Versionen vor: Den 1950X mit 16 Cores und 32 Threads sowie den 1920X mit zwölf Cores und 24 Threads. Beide CPUs sollen laut Hersteller eine Turbo-Taktfrequenz von vier GHz erreichen. Der High-End-Desktop-Prozessor ist eine Abwandlung des Server-Prozessors Epyc, AMD verwendet dasselbe Prozessorgehäuse, allerdings mit zwei statt vier Dies unter dem Heatspreader. Die beiden Threadripper-CPUs benötigen ein Mainboard mit AMD-X399-Chipsatz und Sockel TR4 als Basis. Da der Prozessor 64 PCI-Express-Lanes nach außen führt, werden vier Grafikkarten mit voller Bandbreite unterstützt. Weiter verfügt der High-End-Prozessor über vier Speicherkanäle für DDR4-Module.

Intel hat zwar derzeit mit dem Core i9-7900X für Desktop-PCs maximal einen Zehnkerner im Portfolio. Der Core i9-7890XE mit 18 Prozessorkernen ist zwar angekündigt aber noch nicht verfügbar.

Der US-Preis für den Ryzen Threadripper 1950X soll laut AMD bei 999 US-Dollar liegen, der 1920X kostet 200 US-Dollar weniger. Deutsche Preise hat AMD nicht kommuniziert.

Startschuß für Ryzen 3

Während Ryzen Threadripper für Desktop-PCs das Ende der Fahnenstange markiert, bildet Ryzen 3 das Einstiegsmodell in die Zen-Architektur von AMD. Ende Juli sollen der Ryzen 3 1300X mit vier Cores, vier Threads und maximal 3,7 GHz sowie dessen Schwestermodell Ryzen 3 1200 mit maximal 3,4 GHz auf den Markt kommen. Empfohlene Verkaufspreise für die beiden Sockel-AM4-CPUs nennt der Prozessorhersteller nicht.

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