eMail aus der Redaktion Vertriebsstrategie für eBook-Reader

Redakteur: Katrin Hofmann

Seit vergangener Woche ist er auch hierzulande erhältlich: Der eBook-Reader von Sony. IT-BUSINESS hakte bei Sony nach, was den Reader einzigartig machen soll, und warum der Vertrieb bislang ausschließlich über den Buchhandel geplant ist.

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Martin Winkler, Marketing Director Sony Deutschland
Martin Winkler, Marketing Director Sony Deutschland
( Archiv: Vogel Business Media )

Sehr geehrter Herr Winkler, seit kurzem wird der eBook-Reader PRS-505 auch hierzulande verkauft. Sollte dem Gerät der Durchbruch gelingen, werden CE-Händler davon aber nicht profitieren, denn indirekt wird es nur über den Buchhandel vermarktet. Die offizielle Begründung: Das Angebot von Inhalten und Hardware aus einer Hand sei einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren – wegen »größerer Beratungskompetenz bezüglich der Literatur«, wie aus inoffizieller Quelle zu hören ist.

Dabei sind CE-Händler auch für die Verkäufe von MP3-Playern oder Musik-Handys eine tragende Säule, obwohl sie meist keine ausgewiesenen Experten für Content-Beratung und schon gar nicht Inhaber eines Musik-Fachgeschäftes sind. Insofern ist der Zusammenhang »Spezialist für Hardware + Spezialist für den zugehörigen Content = entscheidender Erfolgsfaktor« kaum nachvollziehbar. Warum bleiben Multimedia-Fachhändler tatsächlich außen vor? Haben Sie Sorge, dass der Vergleich der eBook-Reader im Fachgeschäft mit anderen Geräten die Absätze negativ beeinflussen könnte? Auch auf Netbooks lassen sich eBooks beispielsweise in PDF-Format durchaus lesen. Außerdem liegen sie in etwa im selben Preissegment wie der Reader, und handlich sind sie allemal.

Mit freundlichen Grüßen

Katrin Hofmann

Redaktion IT-BUSINESS

Lesen Sie auf der nächsten Seite die Antwort von Sony.

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