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IT-Trends 2019 Vermögenswerte aktivieren mit KI

Autor: Sarah Gandorfer

Künstliche Intelligenz war bei Deloitte bereits 2017 eines der großen Trend-Themen, blieb es 2018 und wird es 2019 weiter sein. Von Chatbots und digitalen Assistenten über selbstfahrende Autos und der Analyse riesiger Datenmengen: Künstliche Intelligenz ist bereits fest in unserem Alltag angekommen. Peter Ratzer, Partner, Technology Leader Consulting bei Deloitte, erklärt, was Unternehmen nun beachten sollten.

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Deloitte, wie auch andere Marktforscher, prognostizieren Künstlicher Intelligenz einen Aufschwung im kommenden Jahr.
Deloitte, wie auch andere Marktforscher, prognostizieren Künstlicher Intelligenz einen Aufschwung im kommenden Jahr.
(Bild: Pixabay / CC0 )

Welcher Trend wird aus Ihrer Sicht das IT-Jahr 2019 entscheidend prägen?

Peter Ratzer, Partner, Technology Leader Consulting bei Deloitte
Peter Ratzer, Partner, Technology Leader Consulting bei Deloitte
(Bild: Deloitte)

Ein Trend wird 2019 vieles überlagern: Künstliche Intelligenz. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Viele KI-Komponenten sind heute relativ schnell und kostengünstig zu erhalten, insbesondere fertige Algorithmen und Robots aus der Cloud sowie der anhaltende globale Digitalisierungstrend, der immer wieder neue Startups in diesem Kontext hervorbringt.

Wie sollten Unternehmen auf diese Trends reagieren?

KI ermöglicht es, das eigene Geschäftsmodell fundamental zu überdenken. Wenn Unternehmen Technologien im Bereich der KI richtig einsetzen, aktivieren sie Vermögenswerte. Diese Werte – und ich spreche von Daten - gepaart mit Fantasie, Kreativität und dem Wissen aus der eigenen Organisation, können ein völlig neues Geschäftsfeld erschließen – ich persönlich nenne das immer Business Creativity.

Wie fängt man am besten an?

Als erstes bewerten Sie interne und extern vorliegende Daten, um eine erste Vorstellung von potenziellen Anwendungsfällen zu erhalten in einem Bottom-up-Ansatz. Dann beginnen Sie mit kleinen Anwendungen mit geringem Komplexitätsspektrum und skalieren Sie iterativ zu komplexeren Lösungen, während Sie Ihr Know-how erweitern. Dabei gilt zu beachten, dass Sie offen bleiben und auch andere auffordern, offen zu sein: Offen für radikales Umdenken und offen, um Erfahrungen mit der Technologie zu sammeln und einige Rückschläge zu akzeptieren.

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Über den Autor

 Sarah Gandorfer

Sarah Gandorfer

Redakteurin bei IT-BUSINESS