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Glasfaser oberirdisch verlegen

VATM will mehr Macht für Telekom-Wettbewerber

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Erfolgsrezept Wettbewerb

„Eine De-Regulierung würde auf eine Monopolstellung der Telekom hinauslaufen. Das würde sich sehr nachteilig auf den Innovationswettbewerb auswirken. Deutschland würde in Europa ins Hintertreffen geraten“, fährt Knauer fort. Vor diesem Hintergrund erläutert Elixmann: „Das deutsche Erfolgsmodell basiert auf der Ausgewogenheit zwischen erfolgreichem Netzausbau und erfolgreichen Diensten auf dem Netz. Nur, wenn sich diese Faktoren im Einklang befinden, entsteht Nutzen für Gesamtwirtschaft und Verbraucher.“

Oberlandleitungen für Glasfaser nutzen

VATM-Präsident Knauer kritisiert die EU, da sie statt Investoren, die das TK-Netz ausbauen möchten, Planungssicherheiten zu bieten, diese mit ihrer Politik eher verunsichern. Er ruft vor allem den neuen Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, auf, für „deutliche Verbesserungen“ zu sorgen. So schlägt Knauer beispielsweise vor, dass man bereits bestehende Überlandleitungen nutzen könne, um ländliche Gemeinden mit Glasfaser zu verbinden. Knackpunkt an dieser Idee ist derzeit, dass es zwar eine klare Regelung für den unterirdischen Leitungsverlauf gibt, aber keine für die oberirdische Nutzung.

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VATM-Präsident Knauer unterstreicht am Ende seiner Rede nochmals: „Es darf keine einseitige Politik zugunsten eines Marktmodells oder gar eines Marktteilnehmers geben. Nur die gesunde Mischung aus kleineren und großen Unternehmen, aus Dienste- und Infrastrukturwettbewerb wird Deutschland als Wirtschaftsstandort voranbringen können. Genau in diesem Sinne müssen sich die Wettbewerbs- und Investitionsbedingungen für Infrastruktur ausbauende Unternehmen und für die Unternehmen, die Dienste auf die Netze bringen, deutlich verbessern, wenn Europa zu den USA und den asiatischen Staaten aufschließen soll.“ □

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