Zur Compliance gehört: Wissen, was am Netz hängt USU erwirbt Mehrheitsbeteiligung an Asset-Management-Anbieter Aspera

Redakteur: Ulrike Ostler

USU übernimmt die Aspera GmbH aus Aachen mehrheitlich. Zum Asset-Management-Portfolio dieses Unternehmens gehören das auf den Premiummarkt ausgerichtete Produkt „Smart Track“ sowie die Mittelstandslösung „Licensum“. Zu den rund 90 Kunden zählen etwa Nokia Siemens Networks (NSN) und Orange.

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Mit Aspera wissen Unternehmen, welche Asset-Optionen es gibt. Bild: Pixelio/Ulrike Linnenbrink
Mit Aspera wissen Unternehmen, welche Asset-Optionen es gibt. Bild: Pixelio/Ulrike Linnenbrink
( Archiv: Vogel Business Media )

Lizenz-Management ist angesichts verschärfter Compliance-Richtlinien für Unternehmen ein zentraler Faktor, um Sanktionen zu entgehen. Zugleich lassen sich durch ein gutes Lizenz-Management auch Kosten sparen.

Mit den Produkten und der Expertise von Aspera stockt USU sein eigenes Angebot an Asset-Managment-Produkten auf. Das Unternehmen will offenbar „Valuemation“ mit den Aspera-Produkten zu einem wissensbasierten Service Management kombinieren.

Im Rahmen der Transaktion übernimmt die USU Software AG zunächst 51 Prozent der Geschäftsanteile an der Aspera GmbH. Der Kaufpreis hierfür liegt bei etwa drei Millionen Euro und wird zu 50 Prozent in Aktien und zu 50 Prozent in bar beglichen.

Option auf vollständige Übernahme

Die zu gewährenden Aktien sollen aus der Durchführung einer Sachkapitalerhöhung aus dem genehmigten Kapital der USU resultieren. Die USU strebt eine vollständige Übernahme der Aspera innerhalb von zwei Jahren an.

Aus diesem Grund haben die Parteien entsprechende gegenseitige Optionsrechte. Die Gegenleistung für die restlichen 49 Prozent ist von gewissen Faktoren abhängig, insbesondere dem Ergebnis der Aspera. Aspera erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009/10 einen Umsatz von etwa vier Millionen Euro sowie eine deutlich zweistellige Umsatzrendite.

Nach der Übernahme durch USU soll Aspera von den bisherigen Geschäftsführern als selbstständige Einheit weitergeführt werden. Die USU Software AG bleibt auch nach dem Zukauf solide finanziert – ohne Bankverbindlichkeiten und mit liquiden Mitteln von über acht Millionen Euro für das weitere organische und akquisitorische Wachstum.

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