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Cloud-Studie von BMC

Unternehmen wissen nicht, was sie für Clouds ausgeben

| Autor: Heidemarie Schuster

Unternehmen, die auf mehrere Clouds setzen, tun dies oft aus Kostengründen, dabei wissen sie gar nicht, was sie tatsächlich dafür bezahlen.
Unternehmen, die auf mehrere Clouds setzen, tun dies oft aus Kostengründen, dabei wissen sie gar nicht, was sie tatsächlich dafür bezahlen. (Bild: Pixabay)

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Der Einsatz von öffentlichen und privaten Cloud-Services sowie von digitalen Infrastrukturen bringt zusätzliche Belastungen für Unternehmen, so das Ergebnis einer Umfrage von BMC. Das Ergebnis zeigt, dass Organisation oft nicht wissen, was sie für Cloud-Services ausgeben.

BMC hat eine Umfrage von Opinion.life durchführen lassen, die die Investitionen verschiedener Unternehmen in unterschiedliche Anbieter von Multi-Cloud-Lösungen untersucht, da diese dezentralisierten Multi-Cloud-Umgebungen eine größere Angriffsfläche bieten und unter Umständen die Kosten stark erhöhen können. Nach Ergebnissen der Umfrage wissen 40 Prozent der IT-Manager nicht, wie viel ihr Unternehmen insgesamt für Cloud-Services ausgibt.

„Der Hauptgrund für Multi-Cloud-Lösungen ist Kostenoptimierung, dennoch wissen zwei von fünf IT-Managern nicht, welche Kosten dabei eigentlich für ihr Unternehmen entstehen“, sagte Bill Berutti, Präsident von Enterprise Solutions bei BMC. „Multi-Cloud verändert alles und sorgt für neue Spielregeln: Die traditionelle Herangehensweise an IT-Infrastruktur funktioniert einfach nicht mehr. IT-Manager müssen neue Wege finden, wie sie mit Multi-Cloud-Umgebungen umgehen und sicherstellen, dass Clouds auch wirklich die erwarteten Vorteile bringen. Dazu zählen Kostenersparnisse, Automatisierung sowie verbesserte Sicherheit und Kontrolle.“

80 Prozent der Befragten haben die Komplexität von Multi-Cloud-Lösungen erkannt und sind sich einig, dass neue Herangehensweisen und Werkzeuge benötigt werden. Eine der neuen Herangehensweisen ist Künstliche Intelligenz, 78 Prozent der Entscheidungsträger in der IT-Branche geben an, dass ihre Unternehmen nach Wegen suchen, mithilfe Künstlicher Intelligenz Probleme der Multi-Cloud-Verwaltung zu lösen.

Aus Kostengründen

45 Prozent der 1.000 weltweit befragten IT-Entscheidungsträger geben an, dass Kostenoptimierung ein Grund für die Verwendung von mehr als einem Public-Cloud-Anbieter ist, 44 Prozent ist die Flexibilität besonders wichtig ist und 40 Prozent meinen, dass sie mit mehreren Cloud-Anbietern Risiken minimieren.

Sicherheit

Die Studie ergab außerdem, dass Sicherheit und Richtlinien zur Unternehmensführung die wichtigsten Herausforderungen sind, wenn es um die Verwaltung von Multi-Cloud-Umgebungen geht, gefolgt von Automatisierung, Optimierung von Ressourcenverwendung und die Verbrauchskosten der Cloud. Die Befragten hoben insbesondere die Herausforderungen in puncto Sicherheit hervor, die durch eine dezentrale und virtuelle Infrastruktur noch verstärkt werden. So glauben die befragten Entscheidungsträger, dass Sicherheit den Schwerpunkt ihrer Investitionen in den nächsten 24 bis 36 Monaten bilden wird.

„Die Mehrzahl der Entscheidungsträger in der IT-Branche verstehen inzwischen die Komplexität, die durch Multi-Cloud entsteht und dass auf diese Weise die traditionellen Herausforderungen an Unternehmen vervielfacht werden: Sicherheit, Visibilität, Leistung, Automatisierung und Migration“, so Berutti weiter. „Konsequenterweise muss das Management seine Herangehensweise an neue Technolgien, die auf Multi-Cloud-Lösungen, maschinellem Lernen und KI basieren, anpassen und so die Komplexität reduzieren.“

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