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ITC Channel Index zeigt steigende Fachhandels-Umsätze Unternehmen sind laut GFK investitionsfreudig

Autor / Redakteur: Martina Sedlmaier und Dr. Rudolf Aunkofer, GfK / Katrin Hofmann

Vor allem Firmenkunden haben im März für wachsende Umsätze im deutschen ITK- und CE-Fachhandel gesorgt. Doch auch bei den Konsumenten sind zahlreiche Produkte sehr beliebt.

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Nicht mehr zeitgemäße Technik weckt vielfach den Wunsch nach Produkt-Replacement.
Nicht mehr zeitgemäße Technik weckt vielfach den Wunsch nach Produkt-Replacement.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Umsatz des ITK- und CE-Fachhandels entwickelte sich auch im März dieses Jahres positiv. Mit 98 Punkten landete der ITC Channel Index von GfK und IT-BUSINESS erneut über dem Vorjahreswert. Damit schnitt jeder Monat des ersten Quartals 2010 besser ab als im Vorjahreszeitraum, was auf eine grundsätzlich stabile positive Entwicklung der deutschen Märkte schließen lässt.

Vor allem SMB mit Zuwachs

Im Vergleich des 1. Quartals dieses Jahres mit dem 1. Quartal des Jahres 2009 zeigt sich, dass die B2C-Nachfrage fünf Prozent höher ausgefallen ist. Die B2B-Nachfrage verzeichnete sogar ein Plus von 19 Prozent. So konnte sich der Gesamtmarkt mit einem Wachstum von über zehn Prozent überaus gut entwickeln.

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Vor allem das SMB-Segment hat sich mit einem Plus von 23 Prozent erfreulich gesteigert. Doch auch der Bereich Großkunden kann immerhin einen respektablen Zuwachs von plus 15 Prozent im gleichen Zeitraum für sich verbuchen.

Die Märkte zeigen in Summe – auch stimuliert durch Replacement-Aktivitäten beziehungsweise die Folgen der Windows-7-Einführung – ein außerordentlich positives Wachstum. Aktuell ist davon auszugehen, dass sich diese gute Entwicklung in allen drei Segmenten – SMB, Enterprise und Retail (B2C) – im zweiten Quartal analog fortsetzt.

Die Trends

Bestimmte Produktbereiche versprechen gute Umsätze. So bewegten sich im März die Abverkaufszahlen am Computer-Markt mit fünf Prozent Nachfrage-Wachstum im Jahresvergleich weiterhin im positiven Bereich. Jedoch ist die Entwicklung im Retail, bedingt durch eine gesunkene Nachfrage bei Desktop-Computern, weniger dynamisch als in den vergangenen Monaten. Dies zeigt sich auch bei den erzielten Umsätzen: Mit minus vier Prozent sind diese erstmals seit über einem Jahr negativ.

Welche Verkaufsschlager es außerdem gibt und wie sich der Markt für Printer entwickelte, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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