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Laut Studie von Iron Mountain sind Anwender auf Ernstfall unvorbereitet

Unternehmen fehlt ausgereifte Disaster-Recovery-Strategie

21.03.2011 | Redakteur: Michael Hase

Iron Mountain ist auf die Sicherung und Verwaltung digitaler Geschäftsdaten und physischer Unterlagen spezialisiert. Das Bild zeigt das Archiv-Center in Fürstenfeldbruck.
Iron Mountain ist auf die Sicherung und Verwaltung digitaler Geschäftsdaten und physischer Unterlagen spezialisiert. Das Bild zeigt das Archiv-Center in Fürstenfeldbruck.

Viele Unternehmen sind nicht auf einen Datenverlust vorbereitet. Eine Studie von Iron Mountain, einem Anbieter von Services für das Informations-Management, hat ergeben, dass mehr als 40 Prozent der Organisationen ihre Systeme zur Datensicherung nur einmal im Jahr überprüfen. Das ist eindeutig zu wenig, sagen die Experten.

Gehen Daten durch technische Pannen, Cyberkriminalität oder höhere Gewalt wie Brände und Naturkatastrophen verloren, sollten sie sich so schnell wie möglich wiederherstellen lassen. Ein Großteil der Unternehmen ist auf solch eine Situation aber nur schlecht vorbereitet, wie eine Studie von Iron Mountain ergeben hat.

Laut der Befragung, die der Anbieter von Services für das Informations-Management gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Macarthur Stroud vorgenommen hat, überprüfen mehr als 40 Prozent der Unternehmen ihre Systeme zur Datensicherung nur einmal im Jahr. Die Experten von Iron Mountain empfehlen jedoch, solche Tests etwa alle zwei bis drei Monate vorzunehmen.

Denn nur wenn gewährleistet ist, dass Daten vollständig und sachgerecht gesichert werden, lässt sich der Geschäftsbetrieb nach einem Ernstfall innerhalb weniger Stunden wieder aufnehmen. Dazu ist laut Iron Mountain eine ausgereifte Disaster-Recovery-Strategie erforderlich. Der Studie zufolge ist sich aber nur ein Drittel der Befragten überhaupt bewusst, dass ein Datenverlust ihren Unternehmenserfolg gefährden kann.

Nachholbedarf im Mittelstand

Dass insbesondere der Mittelstand in puncto Datensicherheit noch Nachholbedarf hat, zeigt eine weitere Studie, die Iron Mountain in sechs europäischen Ländern vorgenommen hat. Immerhin 63 Prozent der Befragten geben an, sie würden den Anforderungen an das Informations-Management besondere Bedeutung zumessen.

Tatsächlich lagern der Studie zufolge aber nur 30 Prozent der mittelständischen Unternehmen ihre Backup-Tapes an einem sicheren Ort außerhalb des eigenen Firmensitzes. Wenn es um physische Daten wie Dokumente oder Akten geht, tun das sogar nur 21 Prozent der Befragten.

Kostenloser Online-Check

Damit Unternehmen selbst überprüfen können, wie gut sie auf einen Datenverlust vorbereitet sind, bietet Iron Mountain einen kostenlosen Online-Check an. Anhand von sieben Fragen können IT-Verantwortliche den Reifegrad ihrer Disaster-Recovery-Strategie evaluieren. Teilnehmer erhalten eine individuelle Analyse ihrer Antworten und eine Zusammenfassung aller Ergebnisse.

Iron Mountain ist auf die Aufbewahrung, Sicherung und Verwaltung digitaler Geschäftsdaten und physischer Unterlagen spezialisiert. Allein in Deutschland betreibt das US-Unternehmen 15 Archiv-Center.

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