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Neue Version in den Startlöchern Univention Corporate Server mit neuer Web-Konsole

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Das Open-Source-Unternehmen Univention bringt sein Kernprodukt, den Univention Corporate Server (UCS), in Version 3.0 auf den Markt. Komplett überarbeitet hat der Anbieter die Management-Konsole, die jetzt mit einem Web-Frontend ausgestattet ist.

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Das Management-Frontend von UCS 3.0 basiert auf Ajax.
Das Management-Frontend von UCS 3.0 basiert auf Ajax.

Ende kommender Woche ist es soweit: Der Open-Source-Anbieter Univention gibt Version 3.0 seines Univention Corporate Servers (UCS) frei. Zu den Neuheiten zählt vor allem das Web-Frontend der Univention Management Console, die das Bremer Unternehmen komplett überarbeitet hat.

UCS ist eine Infrastruktur-Lösung. Sie besteht im Kern aus einem Server-Betriebssystem, das auf Debian Linux basiert, und integrierten Management-Funktionen. Die neue Version bietet außerdem die Möglichkeit, Domänen aufzubauen, die mit dem Microsoft-Verzeichnisdienst Active Directory kompatibel sind.

Univention hat nach eigenen Angaben das Design der Management-Konsole vollständig überarbeitet und so die Usability verbessert. Das neue Web-Frontend vereinigt sämtliche Werkzeuge für die System-Einstellungen und für die Administration von Domänen. Es basiert auf Ajax-Technologie und bietet Schnittstellen zur Integration zusätzlicher Funktionen.

Integration des Open-Source-File-Servers Samba 4

In UCS 3.0 hat der Anbieter die aktuelle Version 4 des Open-Source-File-ServersSamba integriert. Dadurch lassen sich mit der Univention-Lösung jetzt auch komplexere Active-Directory-Domänen aufbauen und Dienste bereitstellen, die für den Betrieb neuerer Windows-Betriebssysteme notwendig sind – wie Kerberos-Authentifizierung und Zuweisung von Gruppenrichtlinien. Samba ermöglicht es, Microsoft-kompatible Dienste für Windows-Clients auf Linux-Servern zu emulieren.

Darüber hinaus enthält UCS 3.0 sämtliche Software-Pakete von Debian 6.0. Partner und Kunden profitieren so laut Univention vom umfassenden Support und müssen die Debian-Pakete bei Bedarf nicht selbst für UCS erstellen. ?

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