Individuelle ERP-Schnittstelle wird zum Standard-Produkt Uniorg automatisiert Datenaustausch zwischen SAP und Winterheller

Redakteur: Dr. Andreas Bergler

Um die einzelnen Geschäftsbereiche im Überblick zu haben und das Finanzwesen so effizient wie möglich zu gestalten, setzt Apogenix auf SAP Business One und Winterheller. Die individuell entwickelte Schnittstelle zwischen den Systemen steht mittlerweile standardisiert zur Verfügung.

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Mit 25 Mitarbeitern entwickelt Apogenix neuartige Medikamente zur Behandlung von Krebs- und Entzündungserkrankungen. Für die integrierte Steuerung der Geschäftsbereiche standen zunächst mehrere IT-Lösungs-Alternativen zur Auswahl, die Apogenix mit viel Aufwand hinsichtlich verschiedener Kriterien genauer unter die Lupe nahm. Doch keine Lösung entsprach den Anforderungen so passgenau wie SAP Business One, das sich zum einen ganz an den Erfordernissen von kleineren und mittleren Unternehmen orientiert, zum anderen auch in puncto Implementierung und Lizenzen übersichtliche Kostenstrukturen ermöglicht. Als Migrationspartner holte sich das Team von Apogenix die SAP-Spezialisten von Uniorg an Bord.

Von SAP zu Winterheller

Nach sechsmonatiger Projektdauer konnte dann Apogenix als einen ersten Schritt im Rahmen des etwa zwei Jahre dauernden Gesamtprojektes „SAP + Winterheller“ wesentliche betriebliche Prozesse wie Einkauf, Steuern, Finanzen und Zahlungsverkehr voll automatisieren.

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Oliver Schlüter, Leiter des Finanzbereichs von Apogenix sieht in der Einführung von SAP Business One eine große Erleichterung: „Mit SAP Business One lässt sich in einem einzigen integrierten System eine Vielzahl unternehmensrelevanter sowie bereits vordefinierter Funktionen ausführen mit dem großen Plus, dass die Lösung den Überblick über die entscheidenden Geschäftsdaten in Echtzeit bietet.“ Darüber hinaus hat Apogenix mit der Lösung aktuelle Unternehmenskennzahlen auf Knopfdruck parat. Sie ermöglicht einen permanenten Einblick in die Einkaufsaktivitäten und lässt sich problemlos an eine veränderte Unternehmenssituation anpassen.

Zusätzlich profitiert Apogenix heute von einem detaillierten Berechtigungskonzept, verschiedenen Alarmfunktionen und einer automatisierten Sicherung. „Zu Beginn des Projektes hatten wir unsere Buchhaltung noch bei einem Steuerberater ausgelagert und die Finanzberichte wurden in Excel erstellt“, erinnert sich Schlüter. „Allerdings war es von Anfang an geplant, das Finanzwesen komplett intern abzuwickeln und abzubilden. Dafür benötigten wir aber über die Business-One-Funktionalitäten in den Bereichen Zahlungsverkehr, Anlagenbuchhaltung und Bestellwesen hinaus einige Planungs- und Reporting-Funktionalitäten, die uns SAP nicht in dem Umfang bot, wie wir sie gebraucht hätten.“

Die intensive Suche nach der geeigneten betriebswirtschaftlichen Software fiel zu Gunsten des Professional Planners 2008 von Winterheller aus, der zwei entscheidende Voraussetzungen erfüllte: Er bietet ein Planungstool auf Kostenstellen- und Kostenträgerebene und ist in der Lage, Apogenix optimal bei seinen Reporting-Aufgaben zu unterstützen: einerseits in Form periodischer Finanzberichte nach IFRS (International Financial Reporting Standards) gegenüber den Investoren und andererseits für die Controllingberichte zur Unternehmenssteuerung.

Lesen Sie weiter, wie die Individual-Lösung zur Standardschnittstelle entwickelt wurde.

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