Nachfrage nach MSP-Programm von Juniper steigt Unified-Managed-Service-Programm bietet hohe Flexibilität

Von Martin Droysen

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Mit dem neuen Partnerprogramm für Managed Service Provider in der EMEA-Region bietet Juniper Networks Lösungen für LAN, Campus und WAN sowie Supportleistungen. Marcus Ulonska, Area Partner Director Central Europe bei Juniper, erläutert die Programmziele.

Das Unified-Managed-Service-Programm bietet eine hohe Flexibilität für Juniper Advantage Partner.
Das Unified-Managed-Service-Programm bietet eine hohe Flexibilität für Juniper Advantage Partner.
(Bild: canjoena - stock.adobe.com)

Das im März 2022 gestartete neue MSP-Programm stößt bei Unternehmen bereits auf reges Interesse, berichtet Ulonska. Anstoß für das initiierte MSP-Programm war die hohe Nachfrage nach Lösungen, die dem Endkunden die tägliche Arbeit in der Verwaltung ihrer IT erleichtern. So verschiebe sich dem Experten zufolge die Art, wie Endkunden ihre IT managen immer mehr auf den Dienstleistungssektor. Seiner Aussage nach liegt dies auch am vorherrschenden Fachkräftemangel und daran, dass zwar eine IT benötigt wird, diese aber im eigentlichen Sinn nur Mittel zum Zweck ist.

MSP als flexibles zweites Standbein

Große Alliance Partner und auch Channel Partner haben zwar bereits Lösungen, etwa bei Network as a Service, doch ähnlich wie alteingesessene Reseller auf dem Weg zu Systemintegratoren sind sie noch deutlich davon entfernt, eine Plattform anzubieten. Daher hat hier Juniper mit seinem Programm eine Möglichkeit geschaffen, seine Partner zu unterstützen und neben dem klassischen Reselling oder Systemintegrationsgeschäft als zweites Standbein die Managed Services aufgestellt.

Für viele Firmen ist es schlicht zu teuer, alles aus eigener Kraft zu stemmen, hier punktet das Juniper Programm mit einer detaillierten Gesamtkostenrechnung, Beschaffung und Unterhaltung. Dabei ist die individuelle Betrachtung beim Kunden wichtig, zu differenzieren, was sinnvoll umzusetzen ist und im Kostenrahmen bleibt.

Beim Endkunden verschiebt sich die Art, wie sie die IT managen, immer mehr auf den Dienstleistungssektor.

Marcus Ulonska, Area Partner Director Central Europe bei Juniper.

Aktuell läuft das Programm gut an, speziell Mittelständler sind sehr interessiert daran, da sie oft an der Leistungsgrenze agieren und hier die angebotenen Services eine Entlastung bieten.

Für die Umstellung des Geschäftsmodells bei den Partnern benötigt es noch etwas Zeit, um effektiv die Vorteile zu identifizieren und zu transportieren. Partner im Unified Managed Service Programm bleiben frei in der Wahl, ob es klassisches Reselling Geschäft wird oder maßgeschneiderte Services angeboten werden.

Es gibt zwar keine ausgewiesene Trennung beider Geschäftsmodelle. Mittelfristig soll das Programm jedoch auf 20 bis 25 Prozent Anteil gebracht werden, sagt Ulonska und führt weiter aus: „Wir unterstützen die Partner bei der Aufstellung der Service Packages, wobei in der Regel Standard Packages eine Vielzahl an Anforderungen bereits in der Grundausstattung abdecken. Spezielle Anforderungen können durch individuelle Lösungen umgesetzt werden.“

Mit passenden Angeboten wie monatlich kündbare Services können auch Entscheider aus dem mittleren Management erreicht werden, beschreibt Ulonska. Hier punktet die Flexibilität der Services und soll für höhere Zufriedenheit und Stabilität sorgen.

In den nächsten Monaten wird sich aufgrund der Anforderungen von Kundenseite noch viel im Bereich der Managed Services tun, vermutet Ulonska.

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