Top-Act für Cisco: Wider die Komplexität durch Virtualisierung und Cloud

Unified Computing System brilliert mit einfacher Server-Verwaltung

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Der Aufbau von Unified Computing System

Cisco bietet UCS mit Rack- und Blade-Servern an. Kernstück der Lösung ist der Switch (Fabric Interconnect) – aus Sicherheitsgründen gibt es immer zwei davon. Er schafft über 20 Ports mit einer Bandbreite von jeweils 10 Gigabit Ethernet (sowie Fibre Channel over Ethernet = FCoE) die Verbindung der Server mit der Umwelt. Zusätzlich enthält er die zentrale Verwaltungssoftware für alle Server im Rack, den „UCS Manager“. (siehe: Abbildung 1 und 2)

Unterhalb der beiden Switche liegen die ebenfalls redundant ausgelegten Fabric Extender (FEX). Sie agieren als I/O-Multiplexer für die Server-Daten, die sie an die Switche weiterleiten. Dafür stehen je FEX vier 10-Gigabit-Verbindungen zur Verfügung.

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Gerechnet wird mit Blades, die wie gewohnt im Chassis sitzen. Ein Standard-Rack fasst bis zu 20 Chassis. Dort finden entweder acht Blades mit halber Breite oder vier normalbreite Platz. Cisco bietet sechs Blade-Varianten an, die alle mit Xeon-Prozessoren arbeiten. Drei davon mit halber Breite, drei normalbreite.

Alle Macht kommt aus dem RAM

Besonderen Wert legt Cisco auf die Möglichkeit, die Server mit viel Hauptspeicher ausstatten zu können, denn: „Ram ist oft die Beschränkung bei der Server-Virtualisierung“, hat Ulrich Hamm festgestellt, der bei Cisco als Consulting System Engineer Data Center und Virtualisierung europaweit arbeitet.

Der Hauptspeicher des kleinsten „B200 M1“-Blade lässt sich bis auf 96 GB ausbauen, beim „B200 M2“ sind ist es doppelt so viel, „B230“ und der High-Performance-Server „B440“ erlauben 256 GB RAM und die beiden Angebote für besonders ausbaubaren Hauptspeicher, „B250 M1“ und „M2“ fassen sogar bis zu 384 GB.

Die Blades enthalten einen Adapter, der nicht von Cisco stammen muss, um den I/O-Verkehr zu lenken. Cisco hat mit der „Virtual Interface Card“ aber selbst einen entwickelt, der virtualisiert werden kann.

Es ist aber auch möglich, die Angebote anderer Hersteller, etwa von QLogic, Emulex und Intel zu nutzen und in einem Blade-Chassis gemischt einzusetzen. Und: „Was der Adapter dem Betriebssystem oder dem Server zur Verfügung stellt, bildet sich im Fabric Interconnect ab – automatisch“, beschreibt Hamm die Arbeitsweise im UCS.

weiter mit: Im Reich der Stateless-Server

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