Preisentwicklung derzeit nicht vorhersehbar Ungewissheit über die Preisentwicklung bei Festplatten

Redakteur: Heidi Schuster

Das taiwanesische Branchen-Magazin „Digitimes“ meldete zu Beginn des Monats, dass bis Ende April die Festplattenpreise sinken werden. IT-BUSINESS hat bei Distributoren und Herstellern nachgefragt.

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Die Thailand-Flut hat die Festplattenpreise steigen lassen. (© stoffies - Fotolia.com)
Die Thailand-Flut hat die Festplattenpreise steigen lassen. (© stoffies - Fotolia.com)

Die Thailandflut Ende vergangenen Jahres hat für Produktionsausfälle bei Komponenten- und Festplatten-Herstellern gesorgt. Laut den Marktforschern von IHS iSuppli seien die Hard-Drive-Disk-Lieferposten im vierten Quartal 2011 um 26 Prozent gefallen, verglichen mit dem vierten Quartal des Jahres 2010. Auch für das erste Quartal 2012 erwarten die Marktauguren einen Rückgang der HDD-Lieferungen. Dieser wird demnach etwa 13 Prozent im Jahresvergleich betragen. Für das laufende zweite Quartal soll der Rückgang noch etwa fünf Prozent betragen.

Durch die Verknappung an HDDs sind die Preise gestiegen. Einschätzungen von IHS iSuppli zufolge dauert es noch das ganze Jahr, bis sich der Markt von der Flut regeneriert hat. (IT-BUSINESS hat berichtet)

Das taiwanesische Branchen-Magazin „Digitimes“ wirbelt nun das Thema Festplattenpreise neu auf. So meldet das Magazin, dass man von einer Preissenkung von zehn Prozent bereits bis Ende April 2012 ausgehe. Zustande kommt diese Rechnung, da Digitimes zufolge die Festplattenhersteller davon ausgehen, im zweiten Quartal 2012 bis zu 150 Millionen HDDs zu fertigen. Vor der Thailandflut (drittes Quartal 2011) lag die Fertigungsstückzahl bei 170 bis 180 Millionen Festplatten. Man nähere sich also diesen Werten wieder an und könne so mit einer Preissenkung von zehn Prozent rechnen.

IT-BUSINESS hat bei Komponenten-Distributoren und Festplattenherstellern nach deren Einschätzung zu Preissteigerungen bei Festplatten nachgefragt. Insbesondere auf den Fragen, ob die sinkende Preise direkt an die Kunden weitergegeben werden und ob damit zu rechnen ist, dass noch dieses Jahr die Festplatten auf das Priseniveau vor der Flutkatastrophe zurückkommen, lag besonderes Augenmerk.

Die Antworten von Ingram Micro, Tech Data, TIM und Seagate lesen Sie auf der nächsten Seite.

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