ITC Channel Index gibt im Jahresvergleich weiter nach Umsatz mit Mittelstandskunden schwächelt

Autor / Redakteur: Martina Sedlmaier und Dr. Rudolf Aunkofer, GfK / Katrin Hofmann

Während sich das Geschäft mit Enterprise-Kunden im Jahresvergleich wieder etwas erholt hat, fahren nun die Mittelständler ihre Investitionen herunter. Und auch viele Konsumenten halten sich nach wie vor mit ihren Einkäufen zurück, wenn auch nicht in allen Produktsegmenten.

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Mit 85 Punkten liegt der ITC Channel Index von GfK und IT-BUSINESS im September um zwei Indexpunkte unter dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, was einem Minus von drei Prozent entspricht. Mit einem Minus von fünf Prozent ist der B2B-Bereich, und hier vor allem der Bereich SMB mit minus 14 Prozent, das sich deutlich schwächer entwickelnde Marktsegment. Der Bereich Enterprise beziehungsweise Großkunden ist im September 2008 mit sieben Prozent Umsatzwachstum wieder deutlicher im Plus als noch im Vormonat August, in dem der Zuwachs im Jahresvergleich bei lediglich einem Prozent lag.

Monitore, Server, Workstations aber auch Switches sind einige der Produktbereiche, die sich signifikant negativ im Vergleich zum Vorjahresmonat entwickelt haben. Notebooks, Netzwerkkarten, Storage-Lösungen auf Hardware-Seite und Software für Security-, CAD-, CAM- und Datenbank-Anwendungen stellen Segmente dar, von denen positive Wachstumsimpulse ausgegangen sind.

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Im Office-Bereich ist weiter eine Nachfrageverlagerung hin zu multifunktionalen Druckern zu verzeichnen. Dieses Produktsegment ist im Vergleich zur Entwicklung bei Laser- und Inkjet-Geräten deutlich im zweistelligen Bereich positiv. Nachdem sich der kleinere SMB-Bereich bereits frühzeitig für diese Gerätekategorie entschieden hatte, folgen nun mittlere und große Unternehmen diesem Trend. Parallel entwickelt sich die Nachfrage nach Farb-Laserdruckern positiv, was der Entwicklung zur Visualisierung von komplexen Inhalten Rechnung trägt.

Für das verbleibende Jahr dürfte, momentan bedingt durch Preiszugeständnisse, von einer leicht negativen Umsatz-Entwicklung im B2B-Umfeld auszugehen sein. Die Nachfrage dürfte hierbei allerdings in den genannten Produktbereichen – und auch darüber hinaus – leicht positiv sein. Analog zum B2C-Umfeld dürften größere Herausforderungen erst im Jahr 2009 auf den Channel zukommen: anders als im B2C-Bereich hier eher im zweiten als im ersten Quartal.

Was den B2C-Markt treibt und wie sich die Verkäufe von Desktop-PCs entwickeln, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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