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IT-Trends 2017 Umdenken und zusammenarbeiten in der IT-Security

Autor: Dr. Andreas Bergler

Sascha Plathen von Intel Security fordert eine intensivere Zusammenarbeit der Security-Anbieter.

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Sascha Plathen, Director Channel Sales Central Europe bei Intel Security
Sascha Plathen, Director Channel Sales Central Europe bei Intel Security
(Bild: Intel Security)

ITB: Welcher Trend wird aus Ihrer Sicht das IT-Jahr 2017 entscheidend prägen?

Plathen: 2017 wird es besonders wichtig sein, die Zusammenarbeit unter IT-Sicherheitsanbietern weiter zu verbessern. Die immer komplexer werdende Bedrohungslage macht es nötig, dass die verschiedenen Hersteller ihre Bedrohungsintelligenz austauschen und engere Partnerschaften wie in der Intel Security Innovation Alliance eingehen. Je mehr Sicherheitsdienstleister zusammenarbeiten, umso besseren Schutz wird es geben. Insbesondere bekannte Bedrohungen wie Ransomware werden 2017 dadurch nicht mehr so effektiv sein.

ITB: Welcher Trend wird aus Ihrer Sicht im IT-Jahr 2017 scheitern?

Plathen: Der Best-of-Breed Ansatz hat seinen Zenit überschritten, die Netzwerke werden immer mobiler und vernetzter. Man kann ein System kaum noch von den anderen abschotten. Sobald eine Komponente angegriffen wird, sind alle vernetzten Geräte bedroht. Ein IT-Sicherheitsanbieter kann nicht alleine der Experte für alle Bereiche sein. Die Industrie muss umdenken und zusammenarbeiten.

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Über den Autor

Dr. Andreas Bergler

Dr. Andreas Bergler

CvD IT-BUSINESS, Vogel IT-Medien