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Bewerbungslügen

Traumjob: Erlogen

| Redakteur: Robert Horn

Den perfekten Bewerber gibt es nicht

Auf Arbeitgeberseite darf und sollte also grundsätzlich ein gesundes Misstrauen herrschen, wenn die Bewerbungsunterlagen allzu perfekt sind. Wird eine Stelle falsch besetzt, kann dies allein aufgrund fehlender Fähigkeiten des Mitarbeiters fatale Folgen haben und sich negativ auf Kundenbeziehungen, Arbeitsklima und sogar Geschäftserfolg auswirken – je wichtiger die Position desto größer das Risiko. Darüber hinaus liegt auch der Verdacht nahe, dass jemand, der schon in der Bewerbung trickst, es auch an anderer Stelle mit der Ehrlichkeit nicht so genau nimmt: Das Thema Mitarbeiterkriminalität umfasst ein breites Spektrum von Lagerdiebstahl über Geheimnisverrat bis hin zu Veruntreuung im großen Stil und ist in vielen Unternehmen traurige Realität.

Die dadurch entstehenden finanziellen Schäden und der drohende Imageverlust, wenn die kriminellen Machenschaften öffentlich bekannt werden, können ein Unternehmen sogar an den Rand des Ruins treiben. „In vielen Fällen hätte eine gründliche Durchleuchtung der Bewerber, den Arbeitgeber vor bösen Überraschungen bewahren können“, meint Chefermittler Lentz. Nicht selten sind diese schon bei früheren Arbeitgebern auffällig geworden oder haben eine kriminelle Vergangenheit. Da Arbeitgeber in den meisten Branchen jedoch kein polizeiliches Führungszeugnis verlangen dürfen, bleibt dies in der Regel unentdeckt.

Professionelle Bewerberüberprüfung

Während zum Beispiel kleine Schummeleien bei den Fremdsprachenkenntnissen auf reiner Selbstüberschätzung beruhen können, weisen euphemistische Verschleierungen von Arbeitslosigkeit oder gar Vorstrafen auf eine gezielte Betrugsabsicht hin. Diese Unterschiede zu erkennen und die entsprechenden Rückschlüsse auf den Charakter und die Eignung eines Bewerbers zu ziehen, ist nicht immer leicht. Eine professionelle Bewerberüberprüfung durch erfahrene Wirtschaftsermittler hilft Unternehmern, schwarze Schafe noch während des Bewerbungsprozesses zu identifizieren.

„Gerade wenn es um die Besetzung von Führungspositionen geht, zählt das inzwischen zur Pflicht verantwortungsvoller Entscheidungsträger“, so Marcus Lentz. „Dabei gehen wir von der Detektei Lentz stets sehr diskret vor und überprüfen nicht nur die eingereichten Unterlagen und Qualifikationsnachweise minutiös, sondern durchleuchten auch den Lebenswandel der Kandidaten“. Angaben zum Leumund, der Bonität und den Vorstrafen einer Person runden das Screening ab. „Zwar können wir so auch nicht garantieren, dass es sich um die perfekte Besetzung handelt, aber Arbeitgeber haben damit die Gewissheit, einen wirklich geeigneten und qualifizierten Mitarbeiter gefunden zu haben.“

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