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Mehr Händlerunterstützung, mehr B2B-Geräte, fokussiertes Partnerprogramm Toshiba: Zukunftsstrategie und Mobility-Portfolio

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sylvia Lösel / Sylvia Lösel

Der Notebook-Markt ist unter Druck. Es gilt, neue Konzepte zu finden. Toshiba hat sich neu aufgestellt, das Partnerprogramm überholt und ein neues Business-Line-up seiner mobilen Plattformen vorgestellt.

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Elegant und robust sind die Notebooks der Z-Serie mit ihrem Magnesium-legierten Gehäuse.
Elegant und robust sind die Notebooks der Z-Serie mit ihrem Magnesium-legierten Gehäuse.
(Bild: Toshiba)

Seit Anfang August gibt es bei Toshiba eine neue Unternehmensstruktur. Der japanische Hersteller untergliedert sich jetzt weltweit in die drei Bereiche B2C, B2B und CE. Im B2B-Segment gibt es jetzt zahlreiche Neuerungen. Unter anderem wurde das Partnerprogramm überarbeitet und die Partner in dessen neue Struktur überführt. Mithilfe der Umstellung will Toshiba es auch kleineren, aber spezialisierten Fachhändlern ermöglichen, in den Platin-Status aufzusteigen und dort in den Genuss zahlreicher Vergünstigungen zu kommen. Platin-Partner-Status gibt es nun für die Bereiche SMB, Corporate, Public und Education. Damit sind auch gleich einige Eckpfeiler genannt, auf die Toshiba künftig das Augenmerk legen wird: Den öffentlichen Sektor und die Schulen. Um seine Händler bei der Lead-Generierung, bei den Projekten und bei den Kundengesprächen vor Ort zu untersützten hat der Hersteller sein Mitarbeiter-Team aufgestockt. Mittels eines Direct-Touch-Modells soll dem Händler unter die Arme gegriffen werden. Dies ändere aber nichts an der zu hundert Prozent indirekten Ausrichtung von Toshiba, betont General Manager Dirk Thomaere. Man wolle den Fachhandel vor allem dabei unterstützen, Lösungen zu verkaufen.

Schwieriges Marktumfeld

Der PC-Markt ist seit einigen Quartalen unter Druck. Während es im Desktop- und im Notebook-Segment zum Teil drastischen Rückgang bei den Verkaufszahlen gibt, boomen vor allem die Segmente Tablet und Ultraslím Notebooks. In diesen beiden Bereichen biete Toshiba Business-Kunden äußerst attraktive Lösungen, so Thomaere. Als Impulse für den Markt sieht Toshiba den Umstieg vieler Unternehmen von Windows XP auf Windows 7, die generelle Markterholung und eine steigende Nachfrage aus dem öffentlichen Sektor, da dort Aktualisierungs-Bedarf sei. Auch im Education-Bereich könne man nun punkten, da Toshiba nun dank Windows- und Android-Plattformen zahlreiche Business Cases abbilden könne.

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Das Produktsortiment für Geschäftskunden

Von kleinen Tablets, wie dem bereits erhältlichen Z30t, bis hin zur Workstation und der entsprechenden Docking-Lösung reicht die Palette an Geräten, die Toshiba für seine Business-Kunden parat hält.

Angedockt

Mit dem Hi-Speed-Port Replicator III stellt Toshiba eine neue Docking-Lösung für seine Business Notebooks vor. Mit dieser lassen sich nun mehrere externe Monitore ansteuern. Neben der gewohnten Kombination aus Display-Port und HDMI-Schnittstelle gibt es eine zusätzliche Anschlusskombination. Diese umfasst neben den digitalen Steckplätzen Display-Port und DVI noch die analoge Ausgabe per VGA. Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Vorgängermodell: Auch die Notebooks der Z-Serie können hier angedockt werden. Das Gerät bietet vier USB-3.0-Ports, zwei USB-2.0-Anschlüsse sowie eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle. Der Toshiba Hi-Speed Port Replicator III ist in der Version mit 120-Watt-Netzteil ab sofort in Deutschland verfügbar und kostet 249 Euro (UVP). Die Variante mit 180-Watt-Netzteil liegt bei 269 Euro (UVP) und wird noch im vierten Quartal 2013 erhältlich sein. Letzteres wird benötigt, wenn außer den Portégé- und Tecra-Modellen auch Workstations angeschlossen werden.

Z wie Zukunft

Die Z-Serie bietet Toshiba künftig mit drei Display-Diagonalen an: 13, 14 und 15 Zoll. Alle Modellvarianten sind mit Intel-Haswell-Prozessoren, einem entspiegelten Display und einem robusten Gehäuse ausgestattet. Flexibel sind die Kunden auch bei der Wahl des Speichers. So kann, abhängig von der Modellvariante, entweder eine SSD, HDD oder eine Hybrid-Festplatte verbaut sein. Alle Z-Modelle sind mit einem Trusted Platform Modul (TPM) ausgestattet, das lokale Daten durch Verschlüsselung schützt. An Schnittstellen bieten die Geräte HDMI, dreimal USB 3.0, einen SD-Kartenslot, WLAN, Bluetooth sowie optional LTE. Die Geräte sollen noch im vierten Quartal in Deutschland verfügbar sein, Preise nennt Toshiba noch nicht.

Sicherheit als Verkaufsargument

Mit dem Portégé R30 stellt Toshiba sein neues Premium-Business-Notebook vor. Das R30 hat ein entspiegeltes 13,3-Zoll-Display und wiegt nur 1,5 Kilogramm. Das Magnesium-Gehäuse sorgt für Stabilität, im Inneren taktet ein Haswell-Prozessor. Auch hier kann zwischen einer HDD und einer SSD gewählt werden.

Eine Nummer größer sind die beiden neuen Tecra-A50-Modelle. Diese bieten ein 15,6-Zoll-Display und sind sowohl mit TPM als auch mit Anti-Theft-Technik ausgestattet. Das Tecra A50-A-ist darüber hinaus mit der Intel Active Management Technologie ausgestattet, die die Verwaltung, Wartung und Reparatur des Notebooks aus der Ferne erleichtert. Außerdem verfügt das Gerät zusätzlich über einen SmartCard-Leser und Fingerabdrucksensor.Das Tecra A50-A-12P ist ab sofort zu einem Preis von 1.249 Euro, das Tecra A50-A-139 für 1.049 Euro (jeweils UVP) verfügbar. □

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