Mobiles Fliegengewicht für den Business-Alltag Toshiba hat das derzeit leichteste 12,1-Zoll-Notebook im Angebot

Redakteur: Christian Träger

Auf Exklusivität setzt Toshiba bei seinem nun vorgestellten Subnotebook Portégé R500. Einzelne Modelle der Reihe wurden auf ein Gewicht von unter 800 Gramm getrimmt, womit der Hersteller nach eignen Angaben derzeit den Rekord hält – neue Komponenten machen es möglich.

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Toshiba hat das Portégé R500 auf unter 800 Gramm abgespeckt.
Toshiba hat das Portégé R500 auf unter 800 Gramm abgespeckt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Noch Ende August will Toshiba das weltweit leichteste 12-Zoll-Notebook ausliefern. Das Modell ist in der Serie Portégé R500 angesiedelt und soll nur 799 Gramm wiegen. Die übliche Festplatte muss in dem Gerät einer Solid State Disk (SSD) weichen, einem Flashspeicher, der voraussichtlich mit einer Kapazität von 64 Gigabyte zum Einsatz kommt.

Neben einem geringeren Stromverbrauch und schnelleren Zugriffszeiten bietet SSD außerdem den Vorteil, dass es weniger störanfällig ist. Da bewegliche Teile fehlen, machen dem Laufwerk Vibrationen oder Erschütterungen keine Probleme.

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Wer auf ein internes optisches Laufwerk nicht verzichten möchte, dem bietet Toshiba R500-Varianten mit einem DVD-Brenner. Dieses Laufwerk konnte der Hersteller auf eine Bauhöhe von nur sieben Millimetern eindampfen. Selbst mit Brenner ist das R500 nur 19,5 Millimeter (Vorderseite) beziehungsweise 25,5 Millimeter (Rückseite) dick. Das Gewicht liegt mit optischem Laufwerk allerdings bei rund 1,1 Kilogramm.

Zur geringen Bauhöhe trägt auch das 12,1-Zoll-Display bei, das nur zwei Millimeter dick ist. Dieses wird wie der Rest des Notebooks von einem Magnesiumgehäuse geschützt.

Eine weitere Besonderheit des transflektiven Displays bildet die zusätzliche LED-Hintergrundbeleuchtung. Damit bleiben die Bildschirminhalte auch in sehr hellen Umgebungen gut lesbar. Für eine längere Akkulaufzeit kann die Beleuchtung über einen Schalter oberhalb der Tastatur manuell ausgeschaltet werden. Das Display im Widescreen-Format liefert eine Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten.

Für einen langen Arbeitstag

Je nach Modell kommt beim R500 ein Akku mit drei oder sechs Zellen zum Einsatz. Mit drei Zellen soll der Rechner bis zu sieben Stunden ohne Steckdose durchhalten, während mit der großen Akkuvariante über zwölf Stunden erreicht werden können.

Die Rechenleistung bezieht das Subnotebook von einem Core 2 Duo in der besonders Strom sparenden Ultra-Low-Voltage-Variante. Dieser arbeitet mit einem Frontsidebus von 533 Megahertz und bietet eine maximale Taktrate von 1,2 Gigahertz. Die Grafik liefert Intels Graphics Media Accelerator (GMA) 500, der Bestandteil des verwendeten Chipsatzes ist.

Auch beim Portégé R500 kommen Toshibas Easy-Guard-Technologien zum Einsatz, die dem Anwender mehr Sicherheit und eine einfachere Bedienung des Notebooks ermöglichen. Hierzu gehört unter anderem »Config-Free«, um Netzwerkverbindungen einfach zu nutzen, oder die »Management Console«, für die Systemverwaltung. Für die Sicherheit der Daten sorgen ein dreidimensionaler Festplattenschutz ebenso wie das stoßfeste Design des Gehäuses und der Toshiba-Timer für die Diebstahlsicherung.

Zielgruppe und Preise

Design und Ausstattung machen das R500 zu einem Prestigeobjekt, dessen Zielgruppe in dem Nischenmarkt der Subnotebooks sehr gering sein wird. Auch die Preise, die je nach Modell zwischen 2.099 und 3.199 Euro liegen sollen, werden den Kreis der Käufer einschränken. Für Kunden, die ein besonders mobiles Notebook suchen, wird das Portégé R500 dank der langen Akkulaufzeit und des geringen Gewichts dennoch interessant sein.

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