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Storage und Datamanagement

Ingram-Händlermesse in München

Top – Die ITK Messe von Ingram Micro

| Autor: Wilfried Platten

Das deutsche Führungsteam mit Primus inter pares Ernesto Schmutter (3.v.l.)
Das deutsche Führungsteam mit Primus inter pares Ernesto Schmutter (3.v.l.) (Bild: Tobias Eble)

Die „IM Top“ heißt ja nicht mehr IM Top sondern „Top – Die ITK Messe“. Schade eigentlich. Ansonsten ist das Format aber gleichgeblieben: geballte Informationen für Reseller und Integratoren.

Über 4.500 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich bei Vorträgen, Demos und auf den Ständen der 161 Hersteller auf den neuesten Stand der Dinge bringen zu lassen. Natürlich drehte sich auf der Top alles um das Thema Cloud. In weiser Voraussicht war deshalb Nimesh Davé, Executive Vice President Global Cloud eingeflogen, um die Cloud-Strategie von Ingram transparenter zu machen. Für ihn gibt es in Sachen Cloud auf Endkundenseite zwei Probleme zu lösen: „Es gilt einerseits neue Clouds aufzubauen und andererseits existierende Clouds zu migrieren. Für letzteres braucht es Value Added Reseller und Lösungsarchitekten. Und dies erst recht, wenn es um Multi-Cloud-Anwendungen geht. Denn die müssen integriert werden, um sicherzustellen, dass die SaaS-Anwendungen untereinander und miteinander funktionieren. Dabei muss zusätzlich bedacht werden, dass die Schnittstellen, also APIs, ständig verändert werden. Auch das erfordert permanentes Nacharbeiten an den Services, um deren Qualität (QoS) sicherzustellen.“ Das erschließt ein riesiges Betätigungsfeld für den Channel. Die Rolle der Distribution beschreibt er dabei als „Aggregator“, also eine Art Mittler zwischen Herstellern und Resellern in Bezug auf Produkte, Preise und Logistik. Hier sieht er Ingram der Konkurrenz ein gutes Stück voraus: „Viele reden darüber eine Plattform-Company zu sein. Wir sind es – aber wir reden nicht darüber.“

Lifecycle Services

Ein wichtiger Teilaspekt der Top 2107 waren die Lifecycle Services. Chef dieser noch jungen Ingram-Unit ist Eric Rositzki: „Zu dem Service-Angebot gehört neben Finanzdienstleistungen, Gerätemanagement, Pool-Verwaltung, Logistik, Reparaturen und Versicherungen auch der Bereich Aufbereitung und Entsorgung (ITAD).“ Bis auf die Versicherungen, die es nur für Mobilgeräte wie Smartphones, Tablets oder Notebooks gibt, sind diese Services für alle Gerätekategorien bis hin zu Server- und Storage-Systemen verfügbar. Der Zugriff darauf erfolgt in der Regel über die Ingram-Kollegen aus dem Volume-Geschäft, die die Lifecycle Services bei konkreten Bestellanfragen ins Spiel bringen. „Es gibt aber auch vermehrt direkte Anfragen von Partnern, deren Endkunden ihren Endgerätepark ähnlich verwaltet haben wollen wie ihren Fuhrpark“, so Ingram-Chef Ernesto Schmutter.

Top-Bilder

Bilder von der Top finden Sie hier. Abends war dann natürlich mehr oder weniger dezentes Ausklingen auf der Top-Party angesagt. Bilder davon finden Sie hier.

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