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Ende einer langen Leidensgeschichte Tiptel stellt Insolvenzantrag

| Redakteur: Sarah Gandorfer

Der Ratinger Telekommunikationsausrüster Tiptel hat wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet.

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Nach vorläufigen Berechnungen ist Tiptel nicht mehr zahlungsfähig.
Nach vorläufigen Berechnungen ist Tiptel nicht mehr zahlungsfähig.
( Archiv: Vogel Business Media )

Nach Bekanntgabe der vorläufigen Konzernzahlen hat der Alleinvorstand der Tiptel AG, Werner Materna, vor dem Amtsgericht Düsseldorf wegen drohender Zahlungsunfähigkeit einen Insolvenzantrag gestellt. Laut derzeitigen Berechnungen liegt das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei 450.000 Euro nach 401.000 Euro im Vorjahr. Des Weiteren haben die Geschäftsführer der Tochtergesellschaft DFG mbH einen Insolvenzantrag wegen Überschuldung gestellt.

Momentan gibt das Unternehmen noch keine Auskunft, wieso es trotz dieser zuletzt positiven Entwicklung zu einem Insolvenzantrag kam. Die finanziellen Probleme von Tiptel reichen zurück in die 90er-Jahre. Damals hatte die später verkaufte Tochter Hagenuk das Ergebnis massiv belastet.

Alleinvorstand Werner Materna wurde vom Aufsichtsrat auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen abgerufen.

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