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Storage&DataManagement

IDC-Studie „Storage in Deutschland 2013“

Tipps zur Optimierung des Data Centers

| Redakteur: Harry Jacob

Das Wachstum des Datenvolumens wird sich in den kommenden 24 Monaten deutlich beschleunigen, ergab die Expertenumfrage von IDC.
Das Wachstum des Datenvolumens wird sich in den kommenden 24 Monaten deutlich beschleunigen, ergab die Expertenumfrage von IDC. (Grafik: IDC)

Für die Studie „Storage in Deutschland 2013: Optimierung des Data Centers durch effiziente Speichertechnologien“ hat das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen International Data Corporation (IDC) im Mai 2013 eine Befragung unter 219 deutschen Unternehmen durchgeführt.

Ziel war es, aktuelle Lösungsansätze im Speicherbereich vor dem Hintergrund wachsender Datenmengen und gestiegener Anforderungen zu analysieren. Dabei standen folgende Speichertechnologien im Blickpunkt:

  • Storage-Virtualisierung,
  • Cloud Storage,
  • SSD/Flash-Speicher,
  • Konvergente Systeme,
  • Scale-Out und
  • Software-defined Storage.

Die stark wachsenden Datenmengen – IDC erwartet eine durchschnittliche Wachstumsrate in den kommenden Jahren von über 40 Prozent – stellen bestehende Storage-Lösungen vor neue Herausforderungen, denen Unternehmen begegnen müssen. Darüber hinaus stehen IT-Verantwortliche vor der Aufgabe, die steigenden Datenmengen zu analysieren und aus der Informationsflut Business-Nutzen für das Unternehmen zu generieren.

Die unter anderem durch die Zunahme von Transaktionsdaten aus Businessanwendungen, Daten aus IT- und TK-Systemen und der steigenden Verbreitung von mobilen Endgeräten und Applikationen wachsenden Datenmengen werden in den kommenden Jahren zusätzliche Speicherkapazität und innovative Storage-Lösungen in den Unternehmen erforderlichen machen.

Ausgewählte Ergebnisse

Knapp die Hälfte der befragten IT-Verantwortlichen ordnet das momentane Datenwachstum zwischen 10 und 19 Prozent ein. Jedes fünfte Unternehmen stellt einen Anstieg von unter 10 Prozent fest. Dieses aktuell moderate Wachstum scheint für viele Unternehmen noch vermeintlich leicht beherrschbar – in der Regel sollten die Speicherinfrastrukturen so ausgelegt sein, diesem Datenanstieg begegnen zu können.

Die Situation in 24 Monaten stellt sich jedoch anders dar. Die in der Abbildung gezeichnete Kurve verteilt sich wesentlich flacher über die Wachstumskategorien. Viele Unternehmen, die heute ein Wachstum bis zu 20 Prozent feststellen, erwarten demnach einen wesentlich höheren Anstieg in den nächsten zwei Jahren. Die häufigsten Nennungen (28 Prozent) entfielen nun auf ein Datenwachstum zwischen 20 und 29 Prozent.

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