Kudelski Security: Cyber Resilience Act Tipps zur Abwehr von Cyberangriffen

Von Barbara Gribl

Anbieter zum Thema

Cyberangriffe nehmen deutlich zu und können für Unternehmen sogar existenzbedrohlich werden. Immer mehr von ihnen werden zur Zielscheibe von Hacks. Die EU-Kommission reagiert nun auf die permanent steigenden Risiken in der IT-Sicherheit.

Der Cyber Resilience Act der EU-Kommission soll ein weitreichender Schritt hin zu mehr Cybersicherheit werden.(Bild:  iconimage - stock.adobe.com)
Der Cyber Resilience Act der EU-Kommission soll ein weitreichender Schritt hin zu mehr Cybersicherheit werden.
(Bild: iconimage - stock.adobe.com)

Eine neue Richtlinie, das Cyberresilienzgesetz, soll künftig für mehr Cybersicherheit sorgen. Sie formuliert schärfere Sicherheitsanforderungen für vernetzte Produkte in Unternehmen und im privaten Umfeld – Security-by-Design wird zur Vorschrift. Allerdings lässt sich wirksame Gefahrenabwehr nur realisieren, wenn Zwecke und Ziele aller Maßnahmen einer Sicherheitsstrategie im Unternehmen bekannt sind. Kudelski Security zeigt in fünf Schritten auf, wie sich Unternehmen präventiv gegen Cyberangriffe wehren können:

1. Leitbild definieren

Im Trubel des Tagesgeschäfts kommen Kernaufgaben, darunter die Cybersicherheit, oftmals zu kurz. Daher eignet sich ein Leitfaden optimal, um dem IT-Team und den Mitarbeitern erst einmal eine Orientierung zu geben. Genauer genommen hilft dieser bei der Priorisierung der unterschiedlichen Sicherheitsziele. Diese vier Fragen umrahmen das Leitbild:

  • Welchen Zweck erfüllt das Team im Unternehmen?
  • Für wen arbeitet es vorwiegend?
  • Welche Assets im Unternehmen sind besonders schützenswert?
  • Worauf sollten sich die Bemühungen um Schutz konzentrieren?

2. Konkrete Ziele formulieren

Steht das Leitbild fest, lassen sich spezifische Ziele konkretisieren. Beispielsweise beinhalten diese klar nachvollziehbare Zeitpläne und Zahlen, um Fortschritte optimal messen zu können. Ein Modell, das sich für eine solche Messung anbietet, ist unter anderem das sogenannte SMART-Ziel (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert).

3. Strategie und Unternehmen kohärieren

Um positive Ergebnisse zu erzielen, sollten IT und das restliche Unternehmen an einem Strang ziehen. Daher sollten die Sicherheitsstrategie und Unternehmensziele aufeinander abgestimmt sein. Das Management kann hierbei die Aktivitäten des Sicherheitsteams unterstützen.

4. Größte Bedrohung fokussieren

Damit man möglichst den Kern trifft, sollte die IT-Spezialisten analysieren, wo denn die größte Gefahrenzone lauert. Dies ist sehr zeitintensiv und erfordert ein tiefes Verständnis in die Unternehmensorganisation. Daher kann es hier auch sinnvoll sein, sich erfahrene Partner an die Seite zu holen.

Einige Bedrohungen stechen im Geschäftskontext übrigens besonders hervor: Insider-Bedrohungen, Cyberkriminalität und Drittanbieter-Risiken oder Kompromittierung der Lieferkette.

5. In konkrete Maßnahmen transformieren

Meistens unternehmen die Angreifer vorhersehbare Schritte, viele sind allerdings auch neu. Um ihnen möglichst nah auf der Spur zu sein, ist es gerade wichtig, ein Leitbild zu erstellen, die wichtigsten Cyberbedrohungen für das Unternehmen zu erfassen, die einzelnen Zielvorhaben festzulegen und auch einen tieferen Einblick in potenzielle Angriffsvorhaben zu gewinnen.

(ID:48632980)

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung