Aktueller Channel Fokus:

IT-Fachkräfte-Recruitment

Wie Tech Data / Azlan Partnern beim Einstieg hilft

Tipps fürs Virtualisierungs-Geschäft

30.11.2010 | Redakteur: Regina Böckle

Paul Mathes ist Business Development Manager bei Tech Data / Azlan
Paul Mathes ist Business Development Manager bei Tech Data / Azlan

Paul Mathes, Business Development Manager bei Tech Data / Azlan erläutert, ob es ausreicht, sich als Reseller auf einen Anbieter zu konzentrieren, welche Rolle die Virtualisierung mobiler Devices spielen wird und wie die Cloud in den SMB-Markt passt.

ITB: Azlan hat zahlreiche Anbieter von Virtualisierungs-Lösungen im Portfolio. Inwiefern ist es für Reseller ratsam, sich für mehrere Anbieter zu zertifizieren – um Kunden beispielsweise auch eine vergleichbare Alternative anbieten zu können?

Mathes: Gerade kleinere Systemhäuser verfügen häufig nicht über das nötige Potenzial, sich für mehrere Anbieter zu zertifizieren. Deshalb konzentrieren und spezialisieren sie sich überwiegend auf einen Hersteller beziehungsweise einzelne Bereiche – und das schätzen deren Endkunden auch. Größere Häuser haben hier eher die Chance, zweigleisig zu fahren. Azlan unterstützt mit vielfältigen Maßnahmen aber auch alle SMB-Partner, die ebenfalls mehrgleisig fahren möchten.

ITB: Wenn der Kunde eines kleineren Systemhauses nach einer Alternativ-Lösung fragt – wie helfen Sie diesen Resellern dabei, das nötige Know-how für einen zweiten Anbieter aufzubauen?

Mathes: Das Professional-Service-Team von Tech Data / Azlan unterstützt SMB-Partner und Vertriebspartner, die beispielsweise kommunale Einrichtungen bedienen, mit speziellen Schulungs-Bundles. Diese Trainings-Pakete sind individuell auf den Bedarf dieser Partner zugeschnitten und ermöglichen es Einsteigern, sich sehr schnell mit dem Thema Virtualisierung vertraut zu machen und lukrative Umsätze zu tätigen.

ITB: Was bedeutet „sehr schnell“ in diesem Zusammenhang? Wie viel Zeit muss ein Reseller einplanen, um hier die wichtigsten Zertifizierungen zu absolvieren?

Mathes: Abhängig vom jeweiligen Engagement des Partners kann er im Schnitt binnen vier bis sechs Wochen die entsprechende Hersteller-Zertifizierung absolvieren – mit unserer Hilfe ebenso wie mittels Internet-Akkreditierungen.

ITB: Server, Storage und Desktops sind bereits virtualisiert. Jetzt nehmen die Hersteller mobile Endgeräte bis hin zum Smartphone ins Visier. Welche Rolle wird die Virtualisierung dieser mobilen Devices in Zukunft spielen – müssen sich Reseller heute schon damit beschäftigen?

Mathes: Die steigende Verbreitung von mobilen Endgeräten ist nicht mehr aufzuhalten – das gilt sowohl für den Einsatz in Unternehmen als auch bei Privatanwendern. Die Leistungsfähigkeit der Geräte steigt dabei ebenso wie das zu übertragende Datenvolumen. Angesichts dieser Entwicklung ist es wichtig, sich mit diesem Thema zu befassen. Denn parallel zur weiteren Verbreitung und höheren Leistungsfähigkeit der Devices steigt auch der Bedarf, die Anwendungen auf diesen mobilen Geräten zu virtualisieren.

ITB: Im Gefolge der Virtualisierung erleben wir derzeit – zumindest auf Anbieter-Seite – einen Hype rund um das Thema Cloud Computing. Viele dieser Anbieter setzen beim Vertrieb auf Provider und große Systemhäuser, die heute schon als Outsourcing-Dienstleister tätig sind. Weshalb also sollten sich mittelständische und kleinere Systemhäuser und Independent Software Vendors überhaupt mit dem Thema befassen?

Mathes: Unsere Erfahrungen in den vergangenen Monaten auf Roadshows und Gespräche mit Partnern zeigen, dass vermeintlich kleinere und mittelständische Systemhäuser und ISVs sich sehr wohl mit dem Thema Cloud befassen. Sie beobachten sehr genau, welche Erfahrungen große Systemhäuser oder auch Häuser wie beispielsweise Amazon, machen, um die gewonnenen Erkenntnisse auf ihr eigenes Geschäft zu übertragen und die Erfahrungen der Großen für ihre private Cloud zu nutzen, Highlights für sich herauszufiltern, cloud-ready zu werden und ihre private Cloud anschließend auf Public Clouds zu replizieren.

ITB: Wie unterstützt Azlan die Reseller auf ihrem Weg in Richtung Cloud?

Mathes: Wir begleiten die Partner bei dem Wechsel in Richtung Host-Provider mit Blick auf die Cloud-Themen und Hosting-Programme der Hersteller, und klären dabei nicht nur über die Chancen, sondern auch über die möglichen Risiken auf. Es herrscht immer noch eine gewisse Schwellenangst, sich mit der Cloud intensiver zu befassen, aufgrund von Compliance-Anforderungen, steigender Datenvolumina und weil die Auslagerung von extrem sensiblen Daten immer noch eine rechtliche und psychologische Hürde darstellt.

 

Virtualisierungs-Portfolio

Kommentare werden geladen....

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2048596 / Virtualisierung)