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Ab Juli neue Preisgrenzen für Handynutzung im Ausland Tipps fürs Telefonieren und Surfen im Urlaub

Redakteur: Ira Zahorsky

Einer entsprechenden EU-Regelung zufolge gibt es ab 1. Juli 2012 neue Preisobergrenzen für die Handynutzung im Ausland. Der BITKOM gibt zudem Tipps, wie man zu hohe Rechnungen im Urlaub oder bei der Geschäftsreise vermeiden kann.

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Wer sein Handy im Ausland intensiv nutzt, kann mit der nächsten Rechnung eine böse Überraschung erleben.
Wer sein Handy im Ausland intensiv nutzt, kann mit der nächsten Rechnung eine böse Überraschung erleben.
(©-Cybrain---Fotolia.com)

Telefonieren und Surfen per Handy im Ausland wird zum 1. Juli erneut preiswerter. Dann gelten – durch eine entsprechende Regulierung der EU – neue Preisobergrenzen für die grenzüberschreitende Mobilfunknutzung. Preise für Anrufe aus dem EU-Ausland sinken von 42 auf höchstens 35 Cent pro Minute (alle Angaben inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer). Die Kosten für ankommende Gespräche verringern sich von 13 auf nur noch zehn Cent.

Bei Kurzmitteilungen gibt es ebenfalls eine neue Obergrenze: Im Ausland geschriebene SMS kosten maximal elf Cent. Ein Limit gilt künftig auch beim Daten-Roaming, der mobilen Internetnutzung im Ausland. Die Übertragung von einem Megabyte Daten soll maximal 83 Cent kosten.

Die Roaming-Preise sind in den vergangenen Jahren bereits massiv gefallen. Parallel zur EU-Regulierung haben viele Netzbetreiber günstige Reisetarife geschaffen. Für 2013 und 2014 sind seitens der EU weitere Preissenkungen geplant. Das sieht die TK-Branche kritisch: Tarifsenkungen dürften nicht so weit führen, dass den Netzbetreibern das Geld für den Netzausbau fehlt, heißt es beim BITKOM.

In der Bildergalerie finden Sie die Tipps des BITKOM, zur Handynutzung auf Reisen:

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