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Software-Update verbindet Telepresence-Systeme mit Videosystemen

TIP-Unterstützung – herstellerunabhängige Video-Collaboration-Interoperabilität

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Polycom möchte durch TIP-Unterstützung Video-Collaboration-Anwender aus der Herstellerbindung befreien.
Polycom möchte durch TIP-Unterstützung Video-Collaboration-Anwender aus der Herstellerbindung befreien.

Das Software-Update für die Polycom-Realpresence-Plattform soll es Kunden, die Video-Collaboration-Lösungen von Polycom und andere standardbasierende Lösungen einsetzen, ermöglichen, an Calls mit nicht standardisierten Cisco-Telepresence-Systemen teilzunehmen. Polycom zufolge erweitert das Software-Update die Interoperabilität zudem auf UC-Umgebungen von Microsoft und IBM.

Die Polycom-Realpresence-Plattform unterstützt nach dem Software-Update das Telepresence Interoperability Protocol (TIP), ein von Cisco entwickeltes Kommunikationsprotokoll, das nur in den Telepresence-Systemen von Cisco implementiert ist, und wird dadurch mit Cisco-Telepresence-Systemen interoperabel. Die TIP-Integration wurde Polycom zufolge zunächst auf Desktop-Systemen, Konferenzsystemen und immersiven Telepresence-Endgeräten für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen realisiert. Die aktuellen Software-Releases von Polycom sollen eine vollständige, native TIP-Unterstützung für Videoverbindungen und eine erweiterte Unterstützung für H.323- und SIP-Netzwerke beinhalten. Unternehmen und Organisationen könnten damit auf gemeinsame UC-Umgebungen zugreifen, wie IBM Sametime und Microsoft Lync, auch wenn die Teilnehmer Legacy-Systeme verwenden sollten.

Größere Reichweite der offenen „Video-Cloud“

Das Software-Update kommt laut Polycom der wachsenden Gemeinschaft der Anbieter von „Video-as-a-Service“ zugute. Eine bessere Interoperabilität sei für Unternehmen und Service-Provider ein wertvoller Wegbereiter, wie das Open Visual Communications Consortium (OVCC) gezeigt habe. OVCC ist eine Gruppe von Anbietern globaler Video-Austauschtechniken, Netzwerkanbietern und Geräteanbietern, die von Polycom und globalen Service-Providern ins Leben gerufen wurde, um eine offene Videokommunikation unabhängig von Netzwerken, Plattformen und Geräten zu ermöglichen.

Verfügbarkeit

Polycom-Kunden mit aktiven Serviceverträgen, die immersive Telepresence-Systeme des Typs Realpresence Experience (RPX) Series und Open Telepresence Experience (OTX) sowie RMX-Lösungen einsetzen, stellt Polycom die Unterstützung der TIP-Interoperabilität in der Software unentgeltlich zur Verfügung. Für die HDX-Serie wird TIP zu Kosten pro Lizenz angeboten.

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