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Tintris VMStore T540: VM-aware Storage

Tintri – eine Storage-Plattform für Virtualisierung

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Heidi Schuster / Heidemarie Schuster

Tintri und Orchestra luden an den Ammersee ein, um die Storage-Plattform VMStore T540 vorzustellen.
Tintri und Orchestra luden an den Ammersee ein, um die Storage-Plattform VMStore T540 vorzustellen. (Bild: VBM-Archiv, Heidi Schuster)

Beim „Tintri Business Lunch“ stellte Orchestra, gemeinsam mit dem Hersteller Tintri, die Plattform VMStore T540 vor. Das Besondere: Die virtuellen Maschinen selbst werden mit der Plattform verwaltet und nicht die LUNs, Volumes oder Dateien. Außerdem laufen 99 Prozent der Input/Outputs (I/Os) über die integrierten Flash-Speicher.

Orchestra lud unter anderem seine Partner am 30. Januar zum Tintri Business Lunch an den Ammersee ein. Richard Hauke, Partner Account Manager bei Orchestra und in dieser Gegend beheimatet, eröffnete die Veranstaltung: „Storage wird in der Regel alle drei Jahre erneuert, der Ammersee erneuert sich alle 2,7 Jahre – also ähnlich wie Storage. Das liegt daran, dass der Zufluss, die Ammer, im Durchschnitt 16,6 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in den See spült, und die Amper 21,1 Kubikmeter Wasser pro Sekunde wieder ablaufen lässt. Das Einzigartige an Tintri ist die Architektur, und auch der Ammersee hat etwas Besonderes zu bieten, nämlich den Ammersee-Kaulbarsch.“

Das Unternehmen Tintri

Das Unternehmen Tintri wurde 2008 von Dr. Kieran Harty (heutiger CEO) gegründet, der vorher Vice President of R&D bei VMware war.

Das Headquarter befindet sich in Mountain View, Kalifornien. Die Tintri-Lösungen werden in den USA, Kanada, in der EMEA-Region und in Japan vertrieben. Deutscher Distributor ist Orchestra.

VMStore T540

Das Tintri-Produkt heißt VMStore T540, mit dem Kunden adressiert werden, die bereits Virtualisierung einsetzen oder es planen. Die Plattform eignet sich besonders für virtualisierte Datenbanken und Virtual-Desktop-Infrastructure-Umgebungen.

Tintri ist ein „VM-aware Storage“, also eine Storage-Plattform für Virtualisierung. Laut Hersteller zeichnet sich die Lösung durch seine Einfachheit aus und unterscheidet sich von traditionellen Storage-Architekturen. So erfolgen die gesamte Verwaltung, das Monitoring sowie die Diagnose auf VM-Ebene. Zudem werden 99 Prozent der I/O-Vorgänge hochperformant in Flash abgebildet. Zum Vergleich: Traditionelle Storage-Architekturen benutzen ein logischen Volume pro Applikation, das laut Tintri in physikalischen Architekturen vernünftig ist. Die Applikation hat so eine direkte Beziehung (1:1-Beziehung) zu einer LUN. Beim Einsatz von Hypervisoren mit mehreren VMs ist das anders. Der gesamte Traffic kommt dann von einem oder mehreren Hypervisoren und ist Random-Traffic mit meist vielen VMs in einer virtuellen Festplatte.

Tintri wendet sich also vom klassischen LUN-Ansatz ab. „Wir bauen mit unserem Produkt auf Virtualisierung und setzen auf NFS (Network File System)“, erklärt Oliver Burgstaller, Technischer Leiter bei Tintri. „Man muss sich immer darüber klar sein, welche virtuelle Disk (vDisk) auf dem Storage ist. Es ist letztendlich ein File, und darum nutzen wir NFS. Es ist nicht das Standard-NFS, wir haben es so abgespeckt, dass es nur um Reads und Writes geht und beispielsweise keine Berechtigungen nötig sind. Anwender haben mit der Tintri-Plattform nicht mehr eine Vielzahl von LUNs, auf denen die VMs verteilt werden, sondern ein Datastore, auf dem sehr viele VMs dargestellt werden können“, so Burgstaller.

Die VMStore T540 misst 19 Zoll, hat drei Höheneinheiten und ist für 13,5 Terabyte nutzbar. Es sind zwei Controller (hot swappable) verbaut. Unterstützt werden Ein- und Zehn-Gigabit-Ethernet sowie die Protokolle SMTP, HTTPS (Autosupport), DNS, NTP (Time Resolution) und SFTP (Software-Updates).

Ergänzendes zum Thema
 
Tintri und der Channel

Die Administration erfolgt über HTTPS oder KVM für die initiale Konfiguration über die Konsole. Es sind je acht 300-Gigabyte-MLC-SSD sowie Drei-Terabyte-HDDs verbaut, die im laufenden Betrieb gewechselt werden können. □

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